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Kitzbühel-Dritter Babinsky will "am Boden bleiben"

kicker

Stefan Babinsky hält den Ball auch nach seinem Stockerlplatz im Kitzbühel-Super-G flach. "Man muss am Boden bleiben, morgen ist ein neues Rennen, die Karten sind wieder neu gemischt", wollte sich der Steirer nicht in die Riege der Mitfavoriten für die Hahnenkamm-Abfahrt eingereiht wissen. Babinsky war einfach nur sehr zufrieden mit seinem Ritt zu Rang drei auf der Streif hinter dem Schweizer Duo Marco Odermatt und Franjo von Allmen. Von Vincent Kriechmayr gab es indes Lob.

"Ich glaube, jetzt hat er gecheckt, um was es geht", sagte Kriechmayr über den 29-jährigen Babinsky, der in der Vorwoche als Wengen-Zweiter zum ersten Mal überhaupt am Weltcup-Podest gestanden war. "Jetzt muss er mir Tipps geben und nicht mehr umgekehrt. Ich werde ihn gleich einmal befragen, wie ich morgen tun muss."

Mit Ruhe zum Erfolg

Dass ihm der Kopf nun sprichwörtlich aufgegangen sei, wollte Babinsky gar nicht behaupten. "Ich habe einfach kontinuierlich weitergearbeitet. Man braucht trotzdem eine gewisse Ruhe - das ist mir ganz gut geglückt. Jeder ist der Schmid von seinem eigenen Glück." In Kitzbühel fühlt er sich pudelwohl, die gewaltige Aufmerksamkeit rund um die Rennen hat es ihm angetan. "So viele Menschen hauen sich rein, dass wir von der Bergspitze bis ins Tal runterfahren können. Das macht es so schön", sagte Babinsky, der bereits vor zwei Jahren Abfahrtsvierter in Kitzbühel geworden ist.

Der im Vorfeld höher eingeschätzte Kriechmayr tadelte sich hingegen für eine von Beginn weg vermurkste Fahrt. "Ich habe schon oben angetaucht wie ein kompletter Amateur", schimpfte der Routinier nach einer Fahrt "am Sommerweg". "Das Material muss unglaublich gewesen sein, normalerweise muss ich eine Sekunde hinten sein. Schade, es hätte alles gepasst, aber wenn der Athlet wie ein Träumer runterfährt, dann geht es halt nicht."