Nach einem Interview in Wengen wurde Henrik Kristoffersen von der FIS wegen seiner Kritik verwarnt. Das schiebt der Norweger im Interview mit ORF in Schladming zunächst vor: "Was kann ich denn sagen? Nach Wengen kann ich ja nicht mehr viel sagen." Doch dann setzt der Techniker trotzdem zu einer scharfen Kritik an. Es sei lächerlich, er habe noch nie so einen eisigen Riesenslalom erlebt. So soll sich Kristoffersen gar überlegt haben, am 2. Lauf überhaupt anzutreten. Am Ende klassierte er sich als 18.
Kristoffersen war nicht alleine unglücklich über die Bedingungen. Auch sein Landsmann Atle Lie McGrath äusserte sich kritisch: "Es ist ein Eislaufplatz und ziemlich beschissen. Ich hatte ständig etwas zu wenig Grip, die Skier glitten mir immer wieder davon."
Mit Loïc Meillard hat ein guter Freund von Henrik Kristoffersen auf der eisigen Piste in Schladming überzeugen können. Der Schweizer siegte in einem anspruchsvollen Rennen mit mehr als sieben Zehnteln Vorsprung vor Lucas Pinheiro Braathen.