Der Norweger Henrik Kristoffersen bemängelte vor dem ersten Lauf, dass die Pistenverhältnisse zu wechselhaft und gefährlich gewesen seien. Einzelne Abschnitte seien "total glatt", andere "weich" oder "sehr aggressiv" gewesen, ehe der Schnee wieder eisig wurde. Solche wechselnden Bedingungen seien "extrem gefährlich für die Knie und den Rücken", sagte der Norweger nach dem Rennen. Er zeigte sich überzeugt, dass man die Strecke "anders präparieren" hätte können.
Die Kritik des Routiniers, kam überraschend deutlich daher und sorgte im Zielraum für Diskussionen. Hans Pieren, der für die Präparation der Piste in Wengen mitverantwortlich ist, wies die Vorwürfe jedoch zurück. Seiner Ansicht nach sei die Strecke trotz der Ausfälle "in einem hervorragenden Zustand" gewesen. Vielmehr sei die anspruchsvolle Kurssetzung ein Grund für die zahlreichen Ausfälle gewesen. Zudem hob er hervor, dass der Sieger des Rennens im zweiten Lauf eine der besten Zeiten erzielt habe, was seiner Meinung nach dafür spreche, dass die Piste fair gewesen sei.
Die Wut über die Verhältnisse machte dem Norweger während des Rennens jedoch nichts aus. Kristoffersen fuhr auf den dritten Platz und sicherte sich damit seinen hundertsten Weltcup-Podestplatz seiner Karriere.