Der norwegische Skirennfahrer Frederik Möller erlitt am Donnerstagnachmittag einen schweren Sturz bei der Abfahrt auf der Saslong-Piste in Gröden. Der Unfall ereignete sich an den berüchtigten Kamelbuckeln, wo Möller die Kontrolle verlor und hart auf den Rücken prallte. Laut dem norwegischen Teamchef Christian Rottensteiner sei die Situation "positiver als wir befürchtet haben".
Möller konnte nach dem Sturz Arme und Beine bewegen und zeigte keine Anzeichen einer schweren Kopfverletzung. Dennoch wurde er zur gründlichen Untersuchung per Helikopter ins Spital nach Bozen geflogen. Der Rettungseinsatz verlief reibungslos, wie Rottensteiner gegenüber Viaplay bestätigte: "Der Rettungsplan hat sehr gut funktioniert".
Nach ersten Untersuchungen gab es keine Hinweise auf Bänderrisse oder Knochenbrüche. Teamarzt Marc Strauss erklärte: "Fredrik hat starke Prellungen und zwei Zähne verloren, es geht ihm aber den Umständen entsprechend gut." Dennoch werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um mögliche innere Verletzungen auszuschliessen.