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Monney poltert über "unfaires" Rennen, während Odermatt bemerkenswerte Worte fand

kicker

Der Österreicher Vincent Kriechmayr sicherte sich trotz Schneefall und schlechter Sicht den Sieg, gefolgt von Frederik Möller aus Norwegen und seinem Landsmann Raphael Haaser. Der Schweizer Favorit Marco Odermatt, der am Vortag noch die Abfahrt dominiert hatte, landete nur auf dem fünften Platz.

Der Nidwaldner zeigte sich trotz der schwierigen Bedingungen selbstkritisch und wählte bemerkenswerte Worte, wie beim Blick zu lesen ist: "Als ich gestartet bin, war es vertretbar, dass die Jury die Ampel auf Grün gestellt hat, obwohl Start ein ziemlich starker Wind geblasen hat", so der grandiose Sportsmann. "Ich habe bereits im oberen Streckenabschnitt einen ziemlich grossen Fehler begangen." Zudem gestand er ein: "Ich habe Mühe, an zwei Weltcuptagen hintereinander auf dem absoluten Maximum zu fahren."

Monney poltert über unfaires Rennen

Die Fairness des Rennens wurde stark infrage gestellt, insbesondere nach einer längeren Unterbrechung aufgrund eines Sturzes von Franjo von Allmen, der sich dabei zum Glück nicht schwerer verletzt hat. Der Schweizer Alexis Monney, der mit Startnummer 17 an den Start ging, kritisierte die Bedingungen scharf: "Der Neuschnee, der während der Rennunterbrechung in die Piste gekommen ist, wurde nur ungenügend aus der Piste geräumt. Als ich auf den Sprung zugefahren bin, lagen dort sicher fünf Zentimeter Neuschnee. Das ist absolut unfair!"

Selbst Sieger Kriechmayr zeigte sich zurückhaltend in seiner Freude: "Ich hätte viel lieber ein Rennen gewonnen, in dem alle dieselben Bedingungen vorgefunden hätten. Das war diesmal nicht der Fall."

Das Rennen wurde schliesslich nach den ersten 31 Läufern abgebrochen, was weitere Diskussionen auslöste. Odermatt hinterfragte die Entscheidungen der Jury: "Ich habe nicht verstanden, warum um 11 Uhr das Rennen von 11:15 auf 11:45 Uhr verschoben wurde. Das Wetter hat sich in dieser Zeit überhaupt nicht verbessert. Und weil die Jury um 11:15 Uhr den Start um 11:45 Uhr bestätigt hat, war das für mich der Beleg dafür, dass man zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt hätte starten können. Auf diese Weise hätte man dieses Rennen vielleicht komplett durchbringen können."