Eine Tatsache, die nun Justin Murisier für sich nutzen will. Der Schweizer Ski-Crack gehört zu den zehn besten Abfahrern der Welt und hätte eigentlich die Startnummer 15 erhalten. Der Walliser hat jedoch die Startnummernauslosung geschwänzt, weswegen er von der FIS damit bestraft worden ist, dass er in der heutigen Abfahrt erst mit der Startnummer 45 ins Rennen gehen darf.
Gegenüber dem SRF hat Murisier verraten, dass es sich hierbei um eine taktische Entscheidung handelt. "Ich glaube nicht, dass meine Entscheidung ein Risiko beinhaltet. Vielmehr versuche ich, meine Chance zu packen. Falls es funktioniert, ist es super und falls nicht, lande ich halt wieder irgendwo auf Platz 23 oder so, was für Val Gardena ein Durchschnittsresultat wäre."
Musste er sich bezüglich dieser Entscheidung überwinden, weil nun alle darüber reden? "Ich denke, dass gewisse auch einfach eifersüchtig sind, weil sie es am liebsten selbst so gemacht hätten. Ich konzentriere mich nur auf mich und ich weiss, dass ich meine Leistung zeigen muss, die Nummer alleine wird mir nicht zu einem Topresultat reichen. Wenn es gut kommt, dann gut und wenn nicht, habe ich es wenigstens probiert."