Erstmals auf sich aufmerksam machte D'Antonio im November, als sie in ihrem allerersten Profi-Rennen gleich das FIS-Rennen am Schilthorn gewinnen konnte. Mit Startnummer 82 verwies die 16-Jährige die Konkurrenz auf die Plätze, legte einen Tag später mit Startnummer 63 gleich mit dem nächsten Sieg nach.
"Nein, ich war von meinen Ergebnissen nicht komplett überrascht", sagte D'Antonio, die eine kolumbianisch-ecuadorianische Mutter hat. Die Strecke sei in schlechtem Zustand gewesen, die Bedingungen seien jedoch sehr wechselhaft gewesen. Ein Sieg in beiden Rennen hat aber auch sie überrascht. Sie sei im zweiten Rennen gar ruhiger und gestärkter gewesen, da sie bereits nach dem ersten Lauf in Führung lag.
Mittlerweile ist D'Antonio auch beim Nor-Am Cup schon am Start gestanden, hätte nicht gedacht, dass sie bereits ausgewählt wird vom Verband. Ein Europacup-Rennen hat sie allerdings noch nicht bestritten. Trotzdem träumt sie gross, sagte zum Zeitpunkt des Interviews mit oben angesprochener Quelle: "Ich drücke die Daumen und hoffe, dass ich vielleicht schon in dieser Saison mein Debüt im Weltcup geben kann."
Damals hat die 16-Jährige noch nicht gewusst, dass sie bereits am 28. Dezember am Semmering ihr Weltcup-Debüt geben wird und im Slalom gegen die Weltstars um Mikaela Shiffrin antreten darf. Ein Nationenwechsel scheint zumindest erstmals vom Tisch, D'Antonio wurde vom italienischen Skiverband aufgeboten.