Beim allerersten Weltcuprennen in Livigno präsentierten sich die Schweizer stark. Allen voran Alexis Monney, der als bester Schweizer auf den hervorragenden zweiten Rang fuhr. Nur 0,20 Sekunden fehlten dem Freiburger auf den Sieger Schwarz.
Monney zeigte vor allem im unteren Streckenteil eine starke Leistung, was sich auch in seiner Analyse gegenüber dem SRF widerspiegelte: "Ja, ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf. Vor allem im unteren Teil war es wirklich gut. Oben war ich vielleicht ein bisschen am Warten, wie meine Ski reagieren, aber dann habe ich gesehen, dass es wirklich gut ist und ich konnte pushen. Daher bin ich zufrieden."
Marco Odermatt verpasste das Podest knapp. Der Nidwaldner verlor im zweiten Sektor nach einer kleinen Unsicherheit in einer langgezogenen Kurve wertvolle Zeit und klassierte sich mit 0,29 Sekunden Rückstand auf Rang 4. Auch Odermatt wusste genau, wo er Zeit liegen liess: "Ich habe es ein wenig prophezeit, dass es auch ein Rennen geben wird. Wenn man dann einen Fehler macht, habe ich gewusst, dass es nicht ganz nach vorne reichen kann."
Trotzdem durfte Odermatt am Ende aufatmen. Dank der Ausfälle von Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser behält er die Rote Nummer und reist damit als Disziplinenleader ans Heimrennen nach Wengen. Für Odermatt ein wichtiges Detail: "Um das geht es schlussendlich auch immer. Ich habe am Start noch Vince und Raphi gesehen, die bis jetzt eine super Saison gefahren sind. Dann weiss man, dass es nicht viel leiden mag, gerade auf diesem aggressiven Schnee. Ich bin zufrieden mit dem Lauf"