Beim Riesenslalom in Val d’Isère setzte die Schweizer Mannschaft ein starkes Ausrufezeichen. Luca Aerni fuhr auf Rang zwei und zeigte dabei eine beeindruckende Leistung. Der 32-Jährige erklärte gegenüber dem SRF nach dem Rennen, wie ihm dieser Erfolg gelungen sei: "Ich habe den ganzen Sommer trainiert und mir vor dem zweiten Lauf vorgestellt, dass ich durchs Ziel komme. Oben war ich zwar etwas spät im Schwung, aber unten habe ich es richtig durchgezogen."
Aerni startet die Saison mit Platz 19 und 13, nun auf Rang zwei, eine bemerkenswerte Konstanz, die sich auszahlt. "Es ist sehr cool, vor allem in Amerika sind die Pisten oft etwas schwieriger. Hier liefern wir im zweiten Lauf wirklich ab, das ist fantastisch", so Aerni.
Marco Odermatt komplettierte das Podest auf Rang drei. Über seine eigene Leistung sagte er ehrlich: "Ich war mit meinem zweiten Lauf nicht zufrieden. Oben bin ich nicht richtig ins Fahren gekommen, die Spannung war nicht wie in Beaver Creek. Aber dass es am Ende für den Podestplatz reicht, hätte ich nicht gedacht, es ist mega cool."
Loïc Meillard machte im zweiten Lauf einen grossen Sprung von Rang fünf auf den ersten Platz. "Wir haben in den letzten Wochen sehr viel gearbeitet, und es hat sich bezahlt. Auch wenn ich Fünfter geworden wäre, wäre ich zufrieden gewesen. Es war kein Lauf, in dem wir Vollgas fahren mussten, sondern technisch sauber und das ist mir gelungen", erklärte Meillard nach seinem Sieg.