Fehlercode: %{errorCode}

Odermatt ist voller Stolz über seine Riesenslalom-Serie, die in Alta Badia zu Ende gegangen ist

kicker

Überraschenderweise zeigte sich Odermatt nicht enttäuscht über das Ergebnis. Auf Instagram schrieb er: "1731 Tage... seit ich das letzte Mal einen Riesenslalom im Weltcup ohne Podest beendet habe ... Das ist verdammt verrückt und macht mich mehr stolz als enttäuscht." Diese Reaktion unterstreicht die aussergewöhnliche Leistung des 28-jährigen Nidwaldners über die vergangenen Jahre.

Der sechste Platz in Alta Badia kam nach einer intensiven Woche für Odermatt. Er bestritt vier Rennen in vier Tagen, darunter die Speedrennen in Gröden. Diese Belastung könnte ein Faktor für das verpasste Podium gewesen sein. Im Interview mit dem SRF erklärte Odermatt: "Ich habe nach dem ersten Lauf eine gute Reaktion gezeigt, habe das Material auf die richtige Seite angepasst. Leider ist mir über die zweitletzte Welle ein Fehler passiert, sonst wäre es nochmals eng geworden mit dem Podestplatz."

Trotz der Herausforderung, direkt von den Speedrennen zum technisch anspruchsvollen Riesenslalom zu wechseln, wollte Odermatt keine Ausreden gelten lassen. Er betonte, dass er in den vergangenen Jahren unter ähnlichen Bedingungen Siege einfahren konnte.

Interessanterweise räumte der Gesamtweltcup-Sieger ein, dass ihm nach den erfolgreichen Auftritten in Gröden - mit einem Sieg in der Sprintabfahrt und zwei zweiten Plätzen - möglicherweise der letzte Siegeswille gefehlt habe. "Der letzte Wille, das Rennen zu gewinnen, hat ein wenig gefehlt", gestand er.

Dieses Ereignis markiert einen seltenen Moment in Odermatts beeindruckender Karriere. Es zeigt, dass selbst die besten Athleten gelegentlich kleine Rückschläge erleben. Gleichzeitig unterstreicht es die aussergewöhnliche Konstanz, die Odermatt über Jahre hinweg im Riesenslalom demonstriert hat.

Die Reaktion des Schweizers auf dieses Ergebnis zeugt von grosser mentaler Stärke und Reife. Anstatt sich über das verpasste Podium zu ärgern, nutzt er die Gelegenheit, um auf seine bisherigen Leistungen stolz zu sein. Diese Einstellung könnte ihm in zukünftigen Wettkämpfen zugutekommen.