Fehlercode: %{errorCode}

Odermatt kam das schlechte Wetter entgegen: "Ich mag es, wenn es schwierig ist"

kicker

Im Interview mit SRF Sport sind natürlich die Verhältnisse ein Thema. Viel Schneefall macht die sonst schon schwierige Aufgabe für die Athleten nicht weniger einfach. Odermatt erklärt: "Bei solchen Verhältnissen ist es immer schwierig, ganz genau einzuschätzen, wie schnell man tatsächlich unterwegs war." Zum Zeitpunkt seines Starts mit der Nummer sieben lag Braathen klar in Führung. Der Schweizer Ausnahmekönner gab zu, dass man nicht wirklich viel gesehen habe. "Ich brachte die Skier aber immer schön in die Biegung und habe den Mut, dennoch eine freche Linie zu fahren", erklärt er. Das sei meistens eine gute Kombination, fügt er an. Die Zeit gibt ihm recht: In den ersten drei Sektoren war er der schnellste Athlet. Einzig ein kleiner Fehler im Zielhang verhinderte einen noch grösseren Vorsprung auf die Konkurrenz.

Odermatt gibt dann auch zu, dass er es eigentlich noch mag, wenn das Wetter nicht so berauschend ist: "Es macht es noch ein wenig schwieriger und ich mag es, wenn es schwierig ist." Dabei müsse man etwas mehr reagieren und mit Instinkt fahren, erklärt der Swiss-Ski-Athlet.

Zudem war er mit seinem Set-up im ersten Lauf sehr zufrieden. Für ihn ist aber vor dem zweiten Lauf klar: "Die definitive Entscheidung fällt erst nach der Besichtigung." In der Piste sei zudem etwas mehr Wasser drin als noch in den letzten Rennen, weshalb er mit etwas mehr Gegendruck fahren könne.