Der Schweizer Superstar konnte nach dem ersten Durchgang von Beaver Creek eine Differenz von 86 Hundertstelsekunden zwischen sich und seine ersten Verfolger setzen. Auf dem geteilten zweiten Platz liegen Lucas Pinheiro Braathen (BRA) und Henrik Kristoffersen (NOR).
"Es hat sich schon während des Laufs nicht so schlecht angefühlt. Ich konnte meinen Plan gut durchziehen, war immer auf der Linie und konnte bestimmend fahren", wie er dem SRF sagte. "Ich habe die Nummer 1 gut ausgenutzt, die war heute definitiv ein Vorteil." Den Samstag konnte er zur Regeneration nutzen, was ihm äusserst gutgetan habe, wie er abschliessend meinte.
Als zweitbester Schweizer belegt Thomas Tumler, der im letzten Winter den Riesenslalom von Beaver Creek für sich entscheiden konnte, den fünften Zwischenrang. Sein Rückstand aufs Podest beträgt nur gerade acht Hundertstelsekunden. Eine spektakuläre Leistung zeigte Disziplinenleader Stefan Brennsteiner, der den Grossteil des Laufs mit nur einem Stock bestreiten musste, da er diesen nach einer Kollision mit einer Torstange früh verloren hat. Trotzdem verlor er "nur" 1,11 Sekunden und liegt auf Zwischenrang sechs.
Noch etwas mehr Zeit verlor Loïc Meillard, der in diesem Winter bislang nicht so richtig ins Fahren gekommen ist. Mit einem Rückstand von 1,23 Sekunden belegt der Westschweizer den achten Platz. Luca Aerni zeigte einen ansprechenden ersten Durchgang und ist im zweiten Lauf ebenfalls mit von der Partie.
Lenz Hächler startete als fünfter und letzter Schweizer ins Rennen und es sieht für ihn dank Zwischenrang 21 sehr gut aus, dass er erstmals in seiner noch jungen Karriere Weltcuppunkte erobern kann.