Marco Odermatt verlor bis zur ersten Zwischenzeit bereits mehr als eine Sekunde auf Vincent Kriechmayr. Im Interview mit SRF erklärte der 28-Jährige den Grund für seinen Rückstand: "Beim vierten Tor, bei dem fast alle Schwierigkeiten hatten, fuhr ich dummerweise auf das Aussentor, obwohl man in dieser Passage sehr eng hätte fahren müssen. So habe ich vier Meter verloren und mein grosser Rückstand ist damit zu erklären."
Den restlichen Teil der Fahrt bewertete der amtierende Super-G-Weltmeister als solide. Auf die schwierigen Bedingungen angesprochen, meinte Odermatt, dass diese während seines Laufs noch regelkonform gewesen seien. Zudem teilte er seine Hoffnung mit, dass das Rennen fortgeführt werde, da er Vincent Kriechmayr den Sieg gönne. Sein Wunsch wurde schliesslich erhört.
Auch der achtplatzierte Stefan Rogentin zeigte nicht seine beste Fahrt. Im Interview mit SRF erklärte er, dass ihm die schwierigen Bedingungen zu schaffen gemacht hätten: "Es war sicherlich sehr herausfordernd, zum Teil war viel Wind drin. Von Anfang an war klar, dass man keine gute Bodensicht hatte, und teilweise sah man die Tore kaum noch." Trotz der schwierigen Bedingungen war für Rogentin der Blick auf die Anzeigetafel frustrierend: "Als Skirennfahrer willst du im Ziel immer die Eins sehen. Wenn es nicht grün aufleuchtet, regt einen das natürlich auf."