Fehlercode: %{errorCode}

Rast verzichtet trotz ihrer Schmerzen fast komplett auf Medikamente

kicker

Vor dem anstehenden Riesenslalom-Doppel in Tremblant (Kanada) fühlt sich Rast gut. Die Rennen in Copper Mountain (USA) auf 3000 Metern über Meer hat sie überraschend gut überstanden. Im Riesenslalom zeigte sie sogar eine beeindruckende Leistung, als sie im zweiten Lauf vom 10. auf den 5. Platz vorrückte.

Trotz der positiven Entwicklung bleibt ihre Situation unsicher. Rast beschreibt ihre Schmerzen drastisch: "Ich hatte das Gefühl, wie wenn jemand ein brennendes Feuerzeug an meine Hüfte halten würde. Es brannte richtig. Das war alles andere als angenehm." Die Slalom-Weltmeisterin verzichtet weitgehend auf Schmerzmittel, besonders während der Rennen. "Mein Bauch ist nicht zufrieden, wenn ich das mache", erklärt sie gegenüber dem Blick.

Die Verletzung hat Rasts Vorbereitung stark beeinträchtigt. "Im Sommer konnte ich kaum laufen, auch nicht Velofahren. Schon 20 Minuten auf dem Hometrainer waren unmöglich", sagt sie. Trotz des Trainingsrückstands zeigt sich Rast mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: "Ich komme von sehr weit weg und bin darum glücklich, wie der Winter bislang gelaufen ist."

Zwischen den Trainingseinheiten unterzieht sich Rast regelmässig Therapien. Die niedrige Höhenlage von Tremblant (590 Meter über Meer) könnte sich positiv auf ihren Körper auswirken. Dennoch bleibt die Prognose für Rasts weitere Leistungen ungewiss. Wie sie selbst beschreibt: "Ab und zu denken wir, dass wir ein Schritt nach vorne gemacht haben. Dann folgen fünf Schritte rückwärts."