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Schwarz gewinnt Riesentorlauf von Alta Badia

kicker

Marco Schwarz gewinnt den Riesentorlauf von Alta Badia vor dem für Brasilien startenden Lucas Pinheiro Braathen (+00.18) und Landsmann Stefan Brennsteiner (+00.22). Der Kärntner ging mit Startnummer eins ins Rennen und legte den Grundstein zum Sieg bereits im ersten Lauf. Mit einer Zeit von 1:16:00 raste er der Konkurrenz davon, hatte gut sechs Zehntel Vorsprung auf den Amerikaner River Radamus.

Erster Schwarz-Sieg nach zwei Jahren

"Es ist schon etwas Besonderes", meinte Schwarz strahlend. Seinen davor letzten Weltcupsieg hatte er am 22. Dezember 2023 - also fast exakt zwei Jahre davor im Slalom von Madonna di Campiglio gefeiert. Sechs Tage danach verletzte er sich in Bormio schwer. "Es ist sehr viel passiert. Seit meinem letzten Weltcupsieg hat sich viel getan, es war eine irrsinnig schwierige Zeit. Ich muss allen danken, die mitgeholfen haben. Es hat sich jede einzelne Minute an Arbeit ausgezahlt", sagte der 30-Jährige im ORF-Gespräch.

Er habe noch nie eine Halbzeitführung ins Ziel gebracht. "Ganz ausblenden kann man es nicht, aber ich habe mich auf meine Sachen konzentriert." Nach den Rängen zwei und vier in den ersten beiden Saison-Riesentorläufen war er in Beaver Creek und Val d'Isere etwas ins Straucheln gekommen. "Da bin ich nicht sauber skigefahren. Da habe ich den Hebel angesetzt." Brennsteiner gratulierte: "Richtig, richtig cool - endlich sind wir zusammen auf dem Podium." Und über die Übernahme der Disziplinführung: "Odi ist auch keine Maschine. Meine Form ist derzeit sehr, sehr gut."

Während der Deutsche Fabian Gratz mit Laufbestzeit von Rang 29 hinter dem Norweger Atle Lie McGrath (+0,46) auf Position fünf gefahren ist (+0,48), verbesserte sich Patrick Feurstein mit der zweitbesten Laufzeit als gesamt drittbester Österreicher von Platz 22 auf acht (+0,90). Cousin Lukas Feurstein wurde nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf 29. (+8,30). Weltmeister Raphael Haaser (41.), Noel Zwischenbrugger (51.) und Fabio Gstrein (60.) hatten die Qualifikation für Lauf zwei verpasst, Joshua Sturm war im ersten Lauf ausgeschieden.