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Schwarz ist zurück - Odermatt für einmal nicht auf dem Podest

kicker

Nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms in Alta Badia hatten die Schweizer noch einiges an Steigerungspotenzial. Der beste Schweizer, Luca Aerni, lag nach Durchgang eins auf dem 6. Platz.

Im zweiten Lauf bestätigte jedoch Marco Schwarz seine Dominanz und sicherte sich den Sieg, ein klarer Beweis, dass er wieder zurück ist. Den zweiten Platz belegte Lucas Pinheiro Braathen (+0,18), gefolgt von einem weiteren Österreicher, Stefan Brennsteiner (+0,22). Der Österreicher übernimmt auch wieder die rote Startnummer für den Disziplinenführenden, hat er jetzt fünf Punkte mehr auf dem Konto als Odermatt.

Marco Odermatt (+0,82) benötigte nach einem eher mässigen ersten Lauf eine deutliche Leistungssteigerung. Der Nidwaldner zeigte eine kämpferische Reaktion und versuchte, nach vorne zu attackieren. Gegen Ende kosteten jedoch unsaubere Schwünge wertvolle Zeit, sodass Odermatt den Riesenslalom letztlich auf dem 6. Rang beendete und zum ersten Mal seit vier Jahren nicht auf dem Riesenslalom-Podest steht, obwohl er zwei Läufe ins Ziel gebracht hat.

Loïc Meillard (+1,09), Sieger des Riesenslaloms in Val d’Isère vor einer Woche, konnte nicht an seine dortige Leistung anknüpfen. Ein Ausrutscher im ersten Sektor kostete ihn viel Zeit, und weitere kleine Fehler summierten sich. Der Neuenburger landete auf Rang 10.

Luca Aerni (+1,20) befindet sich weiterhin in guter Riesenslalom-Form. Auch im zweiten Lauf konnte er seine Position in der Spitzengruppe behaupten, für ein Top-Ten-Ergebnis reichte es jedoch nicht. Mit 72 Hundertsteln Rückstand belegte Aerni den 13. Rang.

Thomas Tumler (+1,36) startete als erster Schweizer in den zweiten Lauf, nachdem er im ersten Durchgang nur auf Platz 15 gelegen hatte. Der Engadiner zeigte zwischendurch gute Ansätze, rutschte jedoch ab und verlor dadurch wertvolle Geschwindigkeit. Er beendete das Rennen auf dem 15. Rang.