Fehlercode: %{errorCode}

Schwarz mit Machtdemonstration - Aerni bester Schweizer

kicker

Nach dem starken Auftritt der Schweizer am Samstag stand am Sonntag in Alta Badia der erste Lauf des Riesenslaloms auf dem Programm. Doch nach dem ersten Durchgang findet sich kein Schweizer unter den Top 5, das liegt an einer sensationellen Fahrt von Marco Schwarz. Der Österreicher setzt sich mit deutlichem Vorsprung an die Spitze. Hinter ihm folgt der Amerikaner River Radamus (+0,64), das Podest komplettiert ein weiterer Österreicher, Stefan Brennsteiner (+0,67).

Für einen Lichtblick aus Schweizer Sicht sorgte Luca Aerni (+1,14). Nach seinem starken Rennen in Val d’Isère ist sein Selbstvertrauen gross, und dies zeigte er auch im ersten Lauf. Aerni, als vierter Schweizer auf die Strecke gegangen, lieferte das beste Schweizer Ergebnis im ersten Durchgang ab. Vor allem in den oberen Sektoren konnte er mit Schwarz mithalten, im Verlauf der Strecke verlor er jedoch etwas Zeit und rangiert damit auf Zwischenrang 6, knapp vor Loïc Meillard.

Meillard (+1,16) startete mit Nummer sechs ins Rennen und befindet sich nach seinem Sieg in Val d’Isère in einer starken Phase. Doch auch er muss Schwarz den Vortritt lassen. Mit 1,16 Sekunden Rückstand auf den Österreicher belegt Meillard nach dem ersten Lauf den 7. Platz.

Marco Odermatt (+1,51) konnte ebenfalls nicht mit der beeindruckenden Fahrt von Schwarz mithalten. Der Nidwaldner verlor vor allem im dritten Sektor Zeit und liegt nach Lauf eins auf Rang 11 (+ 1,51 Sekunden). Für den zweiten Durchgang wird eine deutliche Steigerung nötig sein.

Thomas Tumler (+1,70) eröffnete den Schweizer Auftritt in diesem Riesenslalom als erster Läufer mit Startnummer fünf. Der Engadiner hat in dieser Saison noch nicht zwei konstante Läufe in einem Rennen absolviert und hatte im ersten Durchgang Mühe, die Zeit von Schwarz zu erreichen. Zwar stark in den oberen Abschnitten, verlor Tumler in den unteren Sektoren an Boden und belegt aktuell Platz 15. Sein Rückstand auf die Bestzeit beträgt bereits 1,7 Sekunden.

Die Schweizer, die erst nach den Top 30 gestartet sind, haben den Cut für den zweiten Durchgang allesamt verpasst. Lenz Hächler und Fadri Janutin waren zu langsam, während Livio Simonet und Sandro Zurbrügg das Ziel nicht erreicht haben.