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Schweizer gehören bei Kriechmayrs Machtdemonstration zu den Geschlagenen

kicker

Bei sehr schwierigen Bedingungen auf der Birds of Prey waren die ersten Läufe von Fehlern geprägt. Nebel und starker Wind machten den Athleten das Leben schwer. Das erste echte Ausrufezeichen setzte Vincent Kriechmayr. Der Österreicher, der bereits beim ersten Super-G mit Rang zwei überzeugte, legte eine überragende Fahrt hin und distanzierte den bis dahin führenden Stephan Eichberger um mehr als eine Sekunde. Besonders der Start gelang dem 34-Jährigen beeindruckend.

Nach Kriechmayr startete Marco Odermatt, der bisherige Dominator der Saison, doch der 28-Jährige kam bei seinem Lauf nicht wirklich auf Touren: Schon bis zur ersten Zwischenzeit verlor er ohne erkennbare Fehler über eine Sekunde. Am Ende büsste Odermatt im Ziel 1,23 Sekunden auf den entfesselten Österreicher ein. In der Schlussabrechnung belegte der dreifache Saisonsieger den fünften Rang.

Neben Kriechmayr kamen Frederik Möller (2.) und Raphael Haaser (3.) am besten mit den schwierigen Bedingungen zurecht. Doch auch sie blieben klar hinter dem Spitzenreiter zurück: Haaser, Kriechmayrs Landsmann, verlor auf dem dritten Rang liegend bereits mehr als eine Sekunde.

Die Bedingungen verschlechterten sich von Fahrer zu Fahrer zunehmend. Bei der Fahrt von Franjo von Allmen waren Nebel und Wind besonders stark. Dem Boltiger verschlug es die Ski, woraufhin er in den Fangzaun knallte. Glücklicherweise scheint von Allmen keine schwereren Verletzungen davongetragen zu haben; der amtierende Abfahrtsweltmeister konnte aus eigener Kraft ins Ziel fahren.

Nach dem Sturz von Allmens wurde das Rennen für rund 30 Minuten unterbrochen. In dieser Zeit beruhigten sich Wind und Nebel etwas, sodass der Super-G anschliessend fortgeführt werden konnte. Doch selbst unter deutlich besseren Bedingungen und zeitweise sogar Sonnenschein kam kein Fahrer an Vincent Kriechmayr heran.

Die weiteren Schweizer zeigten allesamt nicht ihre beste Leistung. Stefan Rogentin (8.), Justin Murisier (16.) und Alexis Monney (17.) verpassten ein Top-Resultat.