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Schweizer Ski-Talent will trotz 22 Weltcup-Starts ohne einen Punkt auf keinen Fall verzweifeln

kicker

Wie der Blick in einem Bericht schreibt, ist es Grob bisher in 22 Weltcup-Starts nicht gelungen, Punkte zu sammeln. Beim Super-G in St. Moritz am 21. Dezember 2025 verpasste sie ihren ersten Punkt nur knapp, als sie mit drei Hundertsteln Rückstand den 31. Platz belegte.

"Das ist schon nicht so einfach. Ich würde gerne in die Punkteränge reinfahren", äusserte sich Grob in der genannten Quelle. Trotz der Enttäuschung bleibt sie optimistisch: "Ich ärgere mich, denn es wäre mehr möglich gewesen. Dennoch finde ich meine Entwicklung gut. Ich muss mir einfach Zeit geben und mich technisch verbessern, dann klappt's irgendwann."

Grob, die sich selbst als Riesenslalom-Spezialistin sieht, hat jedoch auch in anderen Disziplinen Erfolge gefeiert. Sie ist zweifache Junioren-Weltmeisterin in der Abfahrt (2023 und 2025) und konnte sich durch ihre Leistungen im Europacup einen Fixplatz im Super-G-Weltcup sichern. Dennoch empfindet sie die Umstellung auf die höchste Wettkampfebene als herausfordernd. "Da liess ich mich schon beeindrucken. Ich stand auf einmal mit den Weltbesten am Hang und schaute, was sie tun", sagte sie. Auch der Umgang mit Medien ist für sie noch ungewohnt: "Ich bin jetzt ruhiger bei Interviews, aber mein Lieblingsfach sind sie weiterhin nicht", fügte sie mit einem Lächeln hinzu.

Prominente Schweizer Beispiele machen ihr Hoffnung

Die Erwartungen, die durch ihre Junioren-Erfolge geweckt wurden, sind gleichzeitig Ansporn und Bürde. Der Übergang zum Weltcup ist nicht leicht, und die Konkurrenz ist stark. Grob kämpft oft mit widrigen Bedingungen, da sie durch ihre hohe Startnummer in der Regel schlechtere Pisten vorfindet. "Ich hadere nicht. Es gibt einige Talente in einem ähnlichen Alter, die derzeit brillieren. Zrinka Ljutic, Emma Aicher, Lara Colturi. Aber bei einigen dauert's halt länger", sagte Grob gegenüber Blick.

Die junge Athletin lässt sich jedoch nicht entmutigen. Dies vor allem dank Beispielen wie jenen von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Corinne Suter, die in ihren ersten 18 Weltcup-Rennen nur einen Punkt sammelte, oder den Speed-Spezialisten Beat Feuz, der im Europacup nie auf dem Podest stand. Ihre jüngsten Ergebnisse im Europacup von St. Moritz, wo sie in der Abfahrt die Plätze 2 und 7 belegte, zeigen, dass sie auf einem guten Weg ist. "Auf keinen Fall verzweifeln" - das scheint Stefanie Grobs Devise zu sein, während sie weiterhin hart an ihrem Durchbruch auf der höchsten Ebene des Skisports arbeitet.