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Trotz Shiffrins Vorteil aufgrund längerer Besichtigungszeit verzichtet Swiss-Ski auf Protest

kicker

Mikaela Shiffrin schlägt in einem Hitchcock-Finale Camille Rast äusserst knapp und fährt zu ihrem fünften Slalom-Sieg in der laufenden Saison. Nach dem Rennen wird jedoch plötzlich eine Disqualifikation der Amerikanerin zum Thema. Shiffrin und Dzenifera Germane besichtigten den zweiten Lauf 15 Minuten länger als ihre Konkurrentinnen. Grund dafür war, dass die Rennjury aufgrund der schwierigen Bedingungen kurzfristig die Besichtigungszeit um 15 Minuten verlängerte. Zum Zeitpunkt dieser Bekanntgabe waren jedoch nur noch die Amerikanerin und die Lettin auf der Piste. Eine längere Besichtigung der Strecke führt im Normalfall zur Disqualifikation, in diesem Fall haben sich die beiden jedoch nichts zu Schulden kommen lassen.

Nichtsdestotrotz ist die Causa vor allem für Camille Rast bitter, denn Shiffrin hatte durch die längere Besichtigungszeit einen Wettbewerbsvorteil. Nach dem Rennen äussert sich Frauencheftrainer Beat Tschuor im SRF zu der Angelegenheit. Tschuor bestätigt, dass nach dem Rennen ein Protest im Raum stand; dieser wäre jedoch abgewiesen worden, weshalb Swiss-Ski schlussendlich darauf verzichtete. Einverstanden mit der Entscheidung der Jury ist der Cheftrainer jedoch nicht: "Mir war es wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass es so nicht geht. Es muss fair sein für alle."