Seit Freitagmorgen schneit es am Chuenisbärgli ununterbrochen und gemäss Wetterprognose wird sich dies auch nicht ändern. Wenn überhaupt, dann erst am Sonntagmorgen für den Slalom. Co-Rennleiter Stefan von Känel sagte gegenüber dem Blick: "Ab jetzt schaffen wir vom Pistenteam im Schichtbetrieb rund um die Uhr bis zum Rennstart."
Über 100 Helfer sind derzeit daran, die Piste freizuräumen und Weltcup-tauglich zu machen. Eine Pause gibt es auch in der Nacht nicht, rund 50 Leute werden dann weiterhin im Einsatz sein. "Am Samstag ab fünf Uhr morgens planen wir dann mit 120 Helfern, die zur Piste schauen." Dies ist bei der Menge an Neuschnee über die rund 36'000 Quadratmeter Pistenfläche auch nötig.
Trotz all des Neuschnees sollten die Rennen in Adelboden nicht in Gefahr sein. Es ist nicht das erste Mal, dass es an diesem Rennwochenende viel Neuschnee gibt. Ein Problem war jeweils nur der Nebel, selten aber der Schnee. Toni Hari, Pistenchef des Rennens, sagte am Freitag gegenüber SRF: "Wir erschrecken wegen des bisschen Neuschnees nicht."