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Wieder ein Doppelsieg auf der Saslong: Von Allmen siegt vor Odermatt

kicker

Es sind wieder Schweizer Festspiele bei der Abfahrt in Gröden. Wie bereits zwei Tage zuvor holen sich Franjo von Allmen und Marco Odermatt den Doppelsieg. Diesmal ist jedoch der Boltiger von Allmen ein wenig schneller als der vierfache Gesamtweltcupsieger.

Das Rennen beginnt aus Schweizer Sicht äusserst erfreulich. Niels Hintermann, der seine erste Saison nach seiner Krebserkrankung bestreitet, wusste mit einer angriffigen Fahrt zu überzeugen und übernahm deutlich die Spitze. Schlussendlich beendete er das Rennen auf dem starken siebten Rang.

Erst der mit der Nummer sechs ins Rennen gestartete Marco Odermatt konnte den 30-Jährigen von der Spitze verdrängen. Mit knapp acht Zehntel Vorsprung setzte er sich an die Spitze. Bei seiner Fahrt ging der vierfache Gesamtweltcupsieger hohes Risiko ein, einzig in der Ciaslat fand er nicht die Ideallinie.

So konnte Odermatt nur kurz im Leadersessel Platz nehmen, denn der nach ihm gestartete Franjo von Allmen zeigte eine nochmals etwas schnellere Fahrt und setzte sich mit 30 Hundertstel Vorsprung an die Spitze. Der amtierende Abfahrtsweltmeister zeigte eine eindrucksvolle Reaktion auf seinen gestrigen Ausfall und fuhr zu seinem insgesamt vierten Weltcupsieg.

Am nächsten an die Schweizer kam Florian Schieder heran. Der Italiener zeigte vor allem im unteren Streckenteil eine herausragende Fahrt und klassierte sich mit 98 Hundertstel Rückstand auf dem dritten Platz.

Im Gegensatz zu den vergangenen Rennen wurden heute die Bedingungen für die Fahrer mit hohen Startnummern nicht deutlich besser. Einzig Alessio Miggiano fuhr mit einer hohen Nummer nach vorne. Der 23-jährige Zürcher Oberländer liess die Führenden nochmals zittern, schlussendlich klassierte er sich auf dem herausragenden fünften Platz und fuhr damit sein bestes Weltcupergebnis ein.

Justin Murisier, der extra die Startnummerauslosung sausen liess, um eine hintere Nummer zu ziehen, beendete das Rennen letztlich auf dem 16. Platz.