Für die Frauen stand ein Heimrennen in St. Moritz auf dem Programm. Die Abfahrt bewältigte Anna Schilcher aus Österreich am schnellsten. Im Vergleich zu den Weltcuprennen war der Start etwas nach unten versetzt worden und das sorgte auch für ein geringeres Tempo, wie Schilcher in einem Interview mit Ski Austria erklärt. Sie habe den Vorteil gehabt, dass sie bereits im Weltcup starten und trainieren konnte, aber da sei sie nicht die einzige gewesen. Für sie sei der Sieg eine Genugtuung nach dem schlechten letzten Jahr und dem Rausfall aus dem Kader bei Ski Austria.
Den zweiten Platz sicherte sich Stefanie Grob aus der Schweiz. Sie verlor acht Hundertstel auf die Österreicherin. Inni Holm Wembstad aus Norwegen komplettierte das Podest. Jasmin Mathis und Elena Sanna Stucki komplettierten das gute Schweizer Ergebnis mit den Rängen fünf und acht.
Allegra Frei (13.), Dania Allenbach (14.), Sina Fausch (16.), Daria Zurlinden (17.), Stephanie Jenal (20.), Sina Elsa (22.), Alisha Läubli (23.), Laura Huber (25.), Celine Reichenbach (27.) und Eliane Stössel (29.) schafften es aus Schweizer Sicht zudem unter die Top-30.
Zurbrügg sorgt für Schweizer Sieg in Frankreich
Bei den Männern stand ein Riesenslalom in Valloire (Frankreich) auf dem Programm. Dabei gewann Sandro Zurbrügg mit einem Vorsprung von 89 Hundertstel. Der Schweizer lag bereits nach dem ersten Lauf in Führung. Tobias Kastlunger aus Italien sicherte sich den zweiten Platz vor seinem Landsmann Simon Talacci. Reto Mächler (14.), Fadri Janutin (18.) und Semyel Bissig (21.) fuhren aus Schweizer Sicht zudem unter die Top-30.