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Ärger beim ersten Abfahrtstraining in Beaver Creek

kicker

Die erste Trainingseinheit für die Abfahrt in Beaver Creek sorgte für erhebliche Kontroversen unter den Athleten und Offiziellen. Das Training auf der verkürzten "Birds of Prey"-Strecke war von wiederholten Unterbrechungen aufgrund dichten Nebels geprägt und zog sich über mehr als drei Stunden hin. Die Bedingungen wurden von vielen Fahrern scharf kritisiert. Stefan Eichberger bezeichnete die Situation als "bodenlos, wirklich grenzwertig" und beklagte die lange Wartezeit am Start. Marco Schwarz, der nach einer schweren Verletzungspause zum ersten Mal wieder auf Abfahrtsski stand, äusserte gegenüber dem ORF ebenfalls Bedenken: "Natürlich will jeder ein Rennen haben. Aber so ein Training durchzudrücken, was gefühlt alle zwei Läufer unterbrochen ist, ist nicht zielführend."

Trotz der schwierigen Bedingungen sahen viele Fahrer die Notwendigkeit des Trainings. Raphael Haaser kommentierte: "Wenn wir Rennen fahren wollen, war es die vermutlich einzige Chance - alles andere als ideal, aber es gehört eben dazu." Er betonte die Wichtigkeit der Eigenverantwortung unter den gegebenen Umständen.

Die Durchführung des Trainings trotz suboptimaler Bedingungen wurde mit Blick auf die schlechten Wettervorhersagen für die kommenden Tage gerechtfertigt. Marco Odermatt erzielte die Bestzeit, gefolgt vom Österreicher Daniel Hemetsberger auf Rang vier. Beide Athleten merkten an, dass sie aufgrund der schlechten Sicht Schwierigkeiten hatten, die Strecke korrekt zu bewältigen.