Nicht weniger als sieben Norweger landeten direkt hinter Kläbö, in den Top Ten deren neun. Die Ergebnisliste nach jeweils 10 km im klassischen und freien Stil war also ganz in blau-rote Farben getaucht, nachdem der Dominator im Endspurt mit 0,7 Sekunden vor Harald Östberg Amundsen die Ziellinie überquert hatte. "Der muss schon krank werden, damit er nicht gewinnt", sagte der deutsche Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF.
„Der muss schon krank werden, damit er nicht gewinnt.“ (Peter Schlickenrieder)
Dritter wurde Emil Iversen - der viermalige Weltmeister (34) hat es in dieser Saison nicht ins Weltcup-Team der Norweger geschafft und ist nur über das B-Kontingent beim Heimspiel am Start. Die besten Deutschen waren chancenlos, Friedrich Moch wurde 29., Florian Notz kam auf Platz 30.
Kläbo hatte vor neun Monaten bei der WM an gleicher Stelle Geschichte geschrieben und Gold in allen sechs Langlauf-Wettbewerben gewonnen. Am Freitag erreichte er als erster Skilangläufer die magische Marke von 100 Weltcup-Siegen - als Zweiter in dieser Rangliste kommt sein großer Landsmann Björn Dählie auf 46 Siege.
Diggins hält Weng und Andersson in Schach
Besser als für die Herren lief es für die deutschen Frauen. Beim Sieg der Weltcup-Titelverteidigerin Jessie Diggins, die vor Heidi Weng (+ 1 Sekunde) und Ebba Andersson (+2.30) die Ziellinie überquerte, kamen Pia Fink und Helen Hoffmann auf die Plätze zwölf und 13. "Beide sind wirklich ein gutes Rennen gelaufen", sagte Schlickenrieder. Die in der Saisonvorbereitung gesundheitlich angeschlagene Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler fiel nach starkem Klassik-Part im Skating auf Platz 31 zurück.
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