Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann hat es ins Weltcup-Team geschafft. Nach langem Zögern gab Swiss Ski am Mittwochnachmittag das Aufgebot für die ersten drei Weltcup-Springen bekannt. Neben Ammann wurden Juri Kesseli, Sandro Hauswirth und Felix Trunz selektioniert. Gregor Deschwanden war bereits gesetzt. Die Entscheidung fiel nach intensiver Beobachtung im Trainingslager in Oberstdorf.
Für Ammann bedeutet die Selektion mehr als nur eine sportliche Bestätigung. Es ist ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zu den achten Olympischen Spielen. Um sich zu qualifizieren, muss er im Weltcup entweder einen Platz unter den Top 15 oder zweimal unter den Top 25 erreichen. Die Nichtselektion von Peier kommt unerwartet. Der Waadtländer galt vor dem Sommer noch als gesetzt, geriet jedoch in eine Formkrise. Schwache Trainingsleistungen und enttäuschende Wettkampfergebnisse führten dazu, dass er sich nun im Continental Cup beweisen muss.
Die Weltcup-Saison beginnt Ende November in Lillehammer, Norwegen. Dort wird sich zeigen, ob die Selektionsentscheidung der Trainer die richtige war. Für Ammann ist es eine Gelegenheit, seine Erfahrung zu nutzen und möglicherweise einen Schritt näher an sein olympisches Ziel zu kommen.