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DSV streicht Geiger für Klingenthal - Kraft kehrt zurück

kicker

Der fünfmalige Weltmeister Karl Geiger fehlt im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes für die beiden Springen am Wochenende in Klingenthal. Wie der DSV am Mittwoch durch Bundestrainer Stefan Horngacher begründete, werde der Oberstdorfer "die Tage nutzen, um zusammen mit Trainer Max Mechler seine Sprungtechnik zu optimieren." Für Geiger rückt Luca Roth ins deutsche Weltcup-Team.

Ebenfalls mit dabei sein werden die formstarken Philipp Raimund und Felix Hoffmann sowie die Routiniers Pius Paschke und Andreas Wellinger. Letzterer sei freilich "noch nicht so weit weg, wie es die Ergebnisse vermuten lassen", fügte Horngacher hinzu. "Andi freut sich auf die Schanze in Klingenthal, auf der er schon tolle Sprünge zeigen konnte."

Raimund kommt mit "mega Gefühl"

Die Vorfreude teilt Wellinger mit Podiumsspringer Raimund. "Es ist einfach ein mega Gefühl, den ersten Wettkampf im Winter vor Heimpublikum springen zu dürfen", wird der 25-Jährige zitiert, der im bisherigen Saisonverlauf mit starken Sprüngen punkten konnte und in der Gesamtwertung aktuell Vierter ist.

Nur Tage nach der Geburt seiner Tochter kehrt unterdessen der Österreicher Stefan Kraft in den Weltcup zurück. Der Salzburger ist Teil des sechsköpfigen Aufgebots von ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl für die beiden Wettbewerbe im Vogtland - neben Daniel Tschofenig, Jan Hörl, Manuel Fettner, Stephan Embacher und Jonas Schuster. Weichen muss Maximilian Ortner, er tritt dafür beim Continental-Cup-Auftakt in Ruka an.

Frauen: Reisch "etwas isoliert"

Die DSV-Frauen treten in Klingenthal mit Selina Freitag, Anna Hollandt, Agnes Reisch, Katharina Schmid und Juliane Seyfarth an. "Unsere zwei jungen Athletinnen Emely Torazza und Alvine Holz lassen wir dieses Wochenende zu Hause, beide brauchen noch ein paar Trainingssprünge, um mehr Konstanz zu erreichen", gab Bundestrainer Heinz Kuttin an. Reisch reist erkrankt an und konnte zuletzt nicht trainieren. Sie werde zunächst "etwas isoliert" und keine Team-Termine wahrnehmen.

Kuttin strebt mit seinem Team in Klingenthal Podiumsplätze an - "es war zuletzt in Wisla sehr knapp, wir kommen immer weiter heran".