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Eisenbichler über Raimund und Hoffmann: "Die zwei können Oberstdorf"

kicker

Obwohl Routiniers wie Karl Geiger, Andreas Wellinger oder auch Pius Paschke, der bei der vergangenen Ausgabe Sechster wurde, im laufenden Weltcup-Winter schwächeln, sehen Markus Eisenbichler und Martin Schmitt die deutschen Springer bei der diesjährigen Vierschanzentournee nicht chancenlos. Die beiden Ex-Springer, die mittlerweile für Eurosport als TV-Experten im Einsatz sind, sind guter Dinge, dass in diesem Winter Philipp Raimund (25) und Felix Hoffmann (28) für ordentliche Ergebnisse sorgen - und sogar um den Tournee-Sieg mitspringen können.

"Top-Favoriten sind für mich Ryoyu Kobayashi und Domen Prevc", sagte Schmitt in einer Eurosport-Medienrunde am Montag. "Dahinter finde ich definitiv Philipp und Felix." Raimund ruft als bester DSV-Springer in diesem Winter konstante Leistungen ab und liegt zur kurzen Weihnachtspause mit bislang vier Podestplätzen auf dem vierten Platz der Weltcup-Gesamtwertung, Hoffmann kletterte mit zwei zweiten Plätzen beim jüngsten Weltcup in Engelberg auf Rang neun.

"Wer ein Springen gewinnen kann, kann auch eine Tournee gewinnen"

Während Raimund bereits im vergangenen Jahr einen Sieg verbuchen konnte, sei dieser auch bei Hoffmann nur eine Frage der Zeit: "Er hat das Potenzial, ein Springen zu gewinnen. Und wer ein Springen gewinnen kann, kann auch eine Tournee gewinnen", so Schmitt, der selbst bei den Tournee-Ausgaben 1999/2000 sowie 2001/02 Dritter wurde und dabei jeweils das Auftaktspringen in Oberstdorf gewinnen konnte.

Bei ebenjenem Auftaktspringen kurz vor dem Jahreswechsel (Qualifikation am 28.12., Wettkampf am 29.12.) sieht nun auch Eisenbichler das deutsche Top-Duo des Winters in einer hervorragenden Ausgangslage. Die Schanze im Allgäu sei "ganz speziell" und verfüge über einen "schönen Rhythmus", der Raimund und Hoffmann liege: "Die zwei können Oberstdorf, von daher sind sie bei den Leuten dabei, die da vorne mitspringen können, das haben sie in anderen Weltcups auch bewiesen."

"Sie sind beide wirklich in Topform", findet auch Schmitt, der dem Duo deshalb zutraut, Dominator Prevc und den dreimaligen Sieger Kobayashi zu schlagen. Eisenbichler, den der Japaner bei seinem ersten Tournee-Sieg 2018/19 auf den zweiten Platz verwies, hofft: "Ich würde mir einen Überraschungssieger wünschen."