Rodgers geht bei den Steelers in seine 21. NFL-Saison. Sowohl in seiner Zeit bei den Packers als auch bei den Jets war der 41-Jährige aufgrund seiner Art bei einigen Spieler eher unbeliebt. Das soll sich in Pittsburgh ändern.
Rodgers setzt auf eine gute Verbindung
Zu Beginn seiner Zeit bei den Steelers war es Rodgers wichtig, eine gute Beziehung zu seinem Mitspielern aufzubauen. Rodgers bat seine Mitspieler ausdrücklich darum, keine vorgefassten Meinungen zu haben. Und es funktioniert: "Er ist wirklich einfach einer von uns", sagte WR Scotty Miller. "Er hat gesagt: gebt mir die Chance, euch kennenzulernen, bevor ihr urteilt. Das haben wir gemacht - und es lief super."
Rodgers nutzte die Aufwärmpausen gezielt, um mit allen Spielern ins Gespräch zu kommen - unabhängig von ihrer Position oder Erfahrung. "Manchmal bedeutet richtiges Führen, dass man dient - und manchmal heißt das, hinten zu stehen. Dort hat man den besten Blick.", erklärte Rodgers.
Und das kam an: RB Evan Hull erzählte, Rodgers habe nicht nur nach seiner Familie gefragt, sondern auch Details wie den Gesundheitszustand seines Sohnes erfragt - etwas, das er sehr schätzte. "Das ist einfach die Art Mensch, die er ist. Er gibt sich Mühe, seine Mitspieler kennenzulernen."
Sein deutscher Freund
Auch Practice-Squad-Spieler Julius Welschof, der aus Deutschland kommt, berichtet von persönlichen Kontakt persönlichen Kontakt: "Er nennt mich seinen deutschen Freund. Wenn wir uns sehen, quatschen wir immer. Er will wirklich jeden kennenlernen - egal ob Offense, Defense oder junge Rookies aus Deutschland."
Rodgers hat sich bewusst darum bemüht, menschlich und nahbar aufzutreten - nicht als aufgesetzter Mentor, sondern als echter Teamplayer. Sein zielgerichtetes Kennenlernen hat bereits Vertrauen geschaffen und gilt als starker Startpunkt für eine positive Teamdynamik in Pittsburgh.