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"Absolut unprofessionell": Sabalenka entschuldigt sich bei Gauff

kicker

Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka hat sich für ihre kontroversen Aussagen nach dem verlorenen French-Open-Finale gegenüber Coco Gauff entschuldigt. "Das war einfach absolut unprofessionell von mir. Ich habe mich von den Emotionen leiten lassen. Ich bereue absolut, was ich damals gesagt habe", sagte die Belarussin im Interview bei Eurosport.

Im hart umkämpften Finale von Roland Garros hatte Sabalenka gegen Gauff in drei Sätzen verloren - und den Sieg der US-Amerikanerin anschließend mit diskussionswürdigen Aussagen relativiert. "Ich denke, es war das schlechteste Finale, das ich je gespielt habe. Ich glaube, sie hat das Match nicht gewonnen, weil sie unglaublich gut gespielt hat, sondern weil ich all diese Fehler gemacht habe", hatte Sabalenka in der Pressekonferenz gesagt.

Nächstes Duell im Finale von Berlin?

Mit etwas Abstand bereut Sabalenka ihre Aussagen. "Ich denke, wir haben alle diese Tage, an denen man die Kontrolle verliert. Der Unterschied zu mir ist: Mir schaut die Welt dabei zu. Ich bekomme anschließend viel mehr Hass für das, was ich getan habe als andere Menschen", berichtete die Nummer 1 der Welt.

Sie habe sich bereits bei Gauff entschuldigt. "Ich habe Coco danach geschrieben - nicht sofort, aber ich habe ihr erst kürzlich geschrieben. Ich wollte mich entschuldigen und sichergehen, dass sie weiß, dass sie es absolut verdient hatte, das Turnier zu gewinnen und ich sie respektiere. Ich hatte nie die Absicht, sie anzugreifen. Ich war super emotional und nicht sehr smart auf dieser Pressekonferenz", sagte die 27-Jährige.

In dieser Woche treten beide Spielerinnen beim WTA-Turnier in Berlinan und könnten im Finale erneut aufeinandertreffen. Das Turnier dient als Vorbereitung für den Rasenklassiker in Wimbledon (30. Juni bis 13. Juli). "Ich liebe Rasen. Auf Rasen geht alles etwas schneller, man muss nicht so lange für einen Punkt arbeiten. Das genieße ich sehr", freut sich Sabalenka auf die nächsten Tage. Im Wimbledon erreichte die Belarussin bislang zweimal das Halbfinale, in diesem Jahr soll es zum Titel reichen.