Fehlercode: %{errorCode}

Bis dahin will Leipzig den neuen Trainer verpflichtet haben

kicker

Fünf Niederlagen in Folge zum Saisonabschluss, nur zwei Siege aus den letzten 14 Bundesliga-Spielen und Tabellenplatz 13 mit 21:47 Punkten wurden Runar Sigtryggsson zum Verhängnis. Der Isländer wurde von den Leipzigern freigestellt. Seit dem 11. Juni stehen die Sachsen also ohne Cheftrainer da.

Mehrere Namen wurden jüngst mit dem Cheftrainer-Job beim SC DHfK in Verbindung gebracht. So war zunächst von Ex-Flensburg-Coach Nicolej Krickau die Rede, dann galt der ehemalige Bundesliga-Profi Oscar Carlen als heißer Kandidat. Der neueste Name ist Raul Alonso. Er "soll nun der Top-Kandidat sein", berichtet die Sport Bild.

Alonso bei Pelister unter Vertrag

Ist Alonso interessant für den SC DHfK? "Es gibt viele interessante Namen auf dem Markt", sagt Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther auf handball-world-Anfrage. Er möchte einzelne aber nicht kommentieren. Alonso bringt Bundesliga-Erfahrung mit, trainiert aktuell den Champions-League-Teilnehmer Eurofarm Pelister. Sein Vertrag im nordmazedonischen Bitola läuft bis 2026.

Von einem "klaren Profil" sprach Karsten Günther im Zuge der Sigtryggsson-Trennung. Wie das genau aussieht, will er zum aktuellen Zeitpunkt nicht verraten. Mit Blick auf die bisherigen Namen lässt sich aber zumindest sagen: Sowohl Alonso (46 Jahre) als auch Carlen (37) und Krickau (38) sind allesamt deutlich jünger als der 53-jährige Sigtryggsson, dessen Kritik Günther nicht öffentlich kommentieren möchte. Alle drei Nachfolge-Kandidaten bringen trotz ihres vergleichsweise jungen Trainer-Alters dennoch Erfahrung aus der Beletage des deutschen Handballs (im Fall von Carlen zumindest als Spieler) mit.

Bis zum Trainingsstart am 17. Juli will Günther seinen neuen Cheftrainer verpflichtet haben, wie der Leipzig-Geschäftsführer gegenüber handball-world verrät. Es könnte also möglicherweise noch etwas dauern.