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CHIO Aachen: Ein Turnier der Superlative - mit royalem Glanz

kicker

Der Rekord wurde bereits im vergangenen Jahr aufgestellt. Erstmals gewannen vier Reiter einer Nation hintereinander den "Rolex Grand Prix von Aachen". Nach Daniel Deußer (2021), Gerrit Nieberg (2022), Marcus Ehning (2023) jubelte 2024 mit André Thieme erneut ein deutscher Springreiter über seinen Sieg beim wohl berühmtesten Wettbewerb in dieser Sportart.

Isabell Werth könnte darüber lächeln. Die "Grande Dame" des Dressursports stellt sich zum 36. Mal in Aachen vor, ihren ersten von 14 Einzeltiteln im "Großen Dressurpreis von Aachen" gewann sie 1992. Auch in diesem Jahr ist Werth mit "Wendy de Fontaine" als Mit-Favoritin am Start. Mit der Stute gewann sie zuletzt den Deutschen Meistertitel, 2024 war das Duo Teil der Dressur-Mannschaft, die in Paris Gold gewann.

Hohe Zahlen - bei Zuschauern und Preisgeld

Der "Aachen-Laurensberger Rennverein" veranstaltet auch in diesem Jahr ein Turnier der Superlative. Rund 350.000 Besucher erwarten die Veranstalter in der Woche vom 27. Juni bis zum 6.Juli. Wettbewerbe werden ausgetragen im Springen, der Dressur, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren. Das Gesamtpreisgeld beläuft sich auf 3,9 Millionen Euro, wobei der Löwenanteil bei den Springreitern liegt.

Dabei gilt der "Rolex Grand Prix von Aachen" am Schlusstag als das prestigeträchtigste Springen weltweit neben den Championaten bei Olympia sowie Welt- und Europameisterschaften. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 500.000 Euro. Und erhält zudem die Chance auf den Bonus in der "Rolex Grand Slam"-Serie von einer Million Euro bei drei Siegen in Folge bei den Turnieren in Aachen, Calgary und Genf.

Partnerland sorgt für königliches Flair

Eine Tradition ist die Einbindung eines Partnerlandes in die Veranstaltung. In diesem Jahr präsentieren man Spanien als Partner, die Iberer waren 2001 auch der erste Gast bei der Soers. Die Infantin Elena de Borbon, Schwester des spanischen Königs Felipe VI., verleiht Aachen royalen Glanz und belegt den Wert dieser Woche über den Sport hinaus - der dennoch die Nummer eins bleibt.