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Der Kalender der Formel-1-Saison 2026

kicker

Die vergangene Formel-1-Saison und der damit eingehende Kalender waren ein voller Erfolg - vor allem aus Sicht der Offiziellen der FIA. Wie im Jahr zuvor duellierten sich Lando Norris und Co. über 24 Wochenenden lang um die Krone in der Königsklasse des Motorsports.

Bereits vor drei Jahren war sich der Formel-1-Chef und ehemalige Scuderia-Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sicher: "Es ist die Anzahl, die vom Markt gefordert wird. Ich würde sagen, es ist die richtige Balance für die komplexe Logistik und die beteiligten Personen. Und ich würde auch sagen, es ist die Anzahl, die wir für lange Zeit stabil halten sollten."

Und auch für die Saison 2026 hat der Markt gesprochen: Denn sehr große Veränderungen finden sich in der neuen Ausgabe des Rennkalenders nicht wieder, jedoch wird ein Grand Prix durch einen neuen ersetzt: Künftig entfallen die Rennen im Rahmen des Grand Prix von Emilia-Romagna, dafür wird neben der Entscheidung in Barcelona künftig ein zweites Formel-1-Wochenende in Spanien stattfinden. Dieses wird in Madrid ausgetragen und übernimmt den Namen des Grand Prix von Spanien, was dazu führt, dass Max Verstappen und Co. von nun an in Barcelona beim Grand Prix von barcelona-Katalonien an den Start gehen.

Ab Anfang März reist der F-1-Zirkus wieder über den ganzen Globus, 24 Grand Prix in 21 Ländern warten auf die Fans - dazu gesellen sich weitere sechs Sprintrennen. Neben der Einführung des Grand Prix in Madrid müssen sich die Zuschauer lediglich bei der Reihenfolge der Rennen auf eine leichte Umgestaltung einstellen.

Regionalisierung weiter ausgebaut

Diese beginnt gleich mit dem Rennauftakt in Melbourne vom 6. bis 8. März. Im Rahmen der Verlängerung 2022 wurde den Veranstaltern bis 2035 zugesagt, dass die Formel 1 fünfmal in Australien in die neue Ausgabe der Weltmeisterschaft starten wird. Dadurch fallen die vierten und fünften Rennwochenenden in Bahrain (10. bis 12. April) und Saudi-Arabien (17. bis 19. April), nicht in den muslimischen Fastenmonat Ramadan, weshalb an beiden Standorten im Gegensatz zu 2024 am Sonntag anstelle des Samstags die Rennen stattfinden.

Wie bereits im Vorjahr zeigen sich auch in der neuen Spielzeit die Bemühungen der FIA, den Rennkalender regionalisiert anzubieten. So haben die Anpassungen der Reihenfolge das Ziel, den logistischen Aufwand zu verringern und die Saison nachhaltiger zu gestalten, damit ein besserer Ablauf geboten werden kann. Für den Formel-1-Tross bedeutet dies, dass nach dem Auftakt im asiatischen Raum die Rennen in Europa anstehen, wo unter anderem Gastspiele in Monte Carlo (5. bis 7. Juni), Spielberg (26. bis 28. Juni) oder Silverstone (3. Juli bis 5. Juli) die Fans in ihren Bann ziehen werden.

Den Abschluss der europäischen Rennen gibt dann der neue Grand Prix von Spanien (11. bis 13. September), was stark zur Regionalisierung beiträgt, da nun im Gegensatz zum vergangenen Jahr alle Grand Prix in Europa am Stück stattfinden. Die heiße Phase im Kampf um die Krone führt die Formel 1 auf ihre Tour durch Nord- und Südamerika. Die Entscheidung fällt dann voraussichtlich an den letzten beiden Rennwochenenden vom 27. bis 29. November und vom 4. bis 6. Dezember bei den Grand Prix von Katar und Abu Dhabi.

Verstärkte Regionalisierung

Trotz der Bemühungen wird es aber weiterhin Große Preise geben, die mit Hinsicht auf die Logistik wenig Sinn ergeben. So etwa der Grand Prix von Miami (1. bis 3. Mai) und der Grand Prix von Kanada (22. bis 24. Mai) die zwischen den Rennen in Saudi-Arabien und Monaco (5. bis 7. Juni) stattfinden und nicht im Rahmen der Amerika-Tour angesetzt sind.

Hierzu weist die Formel 1 als "Weltmeisterschaft" darauf hin, dass aufgrund "klimatischer und vertraglicher Einschränkungen immer Reisen erforderlich sein werden, die nicht vollständig regionalisiert werden können". Dennoch lässt sich eine deutlich stärkere Regionaliserung des Kalenders im Vergleich zu den Vorjahren erkennen, was dazu beiträgt die Klimaverträglichkeit der Formel 1 zu erhöhen.

Der Formel-1-Kalender 2026 im Überblick:

6. März bis 8. März: Grand Prix von Australien (Melbourne)13. März bis 15. März: Grand Prix von China (Shanghai)27. März bis 29. März: Grand Prix von Japan (Suzuka)10. April bis 12. April: Grand Prix von Bahrain (Manama-Sakhir)17. April bis 19. April: Grand Prix von Saudi-Arabien (Jeddah)1. Mai bis 3. Mai: Grand Prix von Miami22. Mai bis 24. Mai: Grand Prix von Kanada (Montreal)5. Juni bis 7. Juni: Grand Prix von Monaco (Monte Carlo)12. Juni bis 14. Juni: Grand Prix von Barcelona-Katalonien 26. Juni bis 28. Juni: Grand Prix von Österreich (Zeltweg-Spielberg)3. Juli bis 5. Juli: Grand Prix von Großbritannien (Silverstone)17. Juli bis 19. Juli: Grand Prix von Belgien (Spa-Francorchamps)24. Juli bis 26. Juli: Grand Prix von Ungarn (Budapest)21. August bis 23. August: Grand Prix der Niederlande (Zandvoort)4. September bis 6. September: Grand Prix von Italien (Monza)11. September bis 13. September: Grand Prix von Spanien (Madrid)24. September bis 26. September: Grand Prix von Aserbaidschan (Baku)9. Oktober bis 11. Oktober: Grand Prix von Singapur (Singapur)23. Oktober bis 25. Oktober: Grand Prix der USA (Austin)30. Oktober bis 1. November: Grand Prix von Mexiko (Mexiko City)6. November bis 8. November: Grand Prix von Brasilien (Sao Paulo)20. November bis 22. November: Grand Prix von Las Vegas 27. November bis 29. November: Grand Prix von Katar (Losail)4. Dezember bis 6. Dezember: Grand Prix von Abu Dhabi