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Entscheidung bei Europapokal-Streit in Dänemark

kicker

Nach mehreren Wochen der Ungewissheit scheint nun Klarheit zu herrschen, das Berufungsgericht von DanskHandbold hat entschieden, dass sich Skjern Handbold nicht um einen Startplatz in der EHF Champions League bewerben kann. Dieses Recht bleibt GOG vorbehalten.

In der kommenden Saison steht Dänemark nur ein Startplatz für die EHF Champions League zu, den bekommt am Ende der Meister der gesamten Saison. Drei weitere Teams besitzen das Startrecht für die EHF European League, dies wurde aber über die Ligaplatzierung der regulären Saison vergeben. Und um später ein Upgrade für die Champions League zu bekommen, muss man schon einen Startplatz in der European League besitzen.

Dänischer Verband mit Fehlern letzte Saison

Gleichzeitig räumte der dänische Handballverband zwei Fehler aus der vergangenen Saison ein, so sei bei den Frauen der spätere Finalist Odense Handbold anstelle von Ikast Handbold, das ins Endspiel der European League vorstieß, ebenso fälschlicherweise gemeldet worden wie bei den Männern Fredericia HK, schon damals hätte GOG der Startplatz eingeräumt werden müssen.

"Da es sich um laufende Verfahren handelt, kann ich dazu nichts sagen. Wir werden das mit den beiden Vereinen besprechen", erklärte Heino Knudsen als Geschäftsführer von DanskHandbold gegenüber TV2Sport mit Blick auf mögliche Entschädigungszahlungen durch den Handballverband.

So erhalten die Klubs in der EHF European League der Männer pro absolviertem Spiel in etwa 7.000 Euro weniger an garantierter Prämie, auch die Bonuszahlungen für einen Sieg oder ein Remis sind deutlich niedriger. Bei den Wettbewerben der Frauen sind die Unterschiede nicht ganz so groß, dennoch erhält jeder Klub rund 2.000 Euro weniger Einnahmen.

Damit bleibt es bei der zuvor geplanten Verteilung der Europapokal-Startplätze. Meister Aalborg Handbold wird den direkten Startplatz in der Königsklasse erhalten, GOG bewirbt sich um ein Upgrade und kann aber schon fix mit der EHF European League planen. Dort werden auch Fredericia HK und Mors-Thy Handbold als Dritter und Vierter der regulären Saison. Skanderborg AGF, der neue Klub von Flensburgs Johan Hansen, wird sich um einen zusätzlichen Startplatz bewerben.

Bei den Frauen gehen die festen Startplätze an die Finalisten Odense Handbold und Team Esbjerg, während sich Ikast Handbold als Dritter um ein Upgrade bemühen darf. Neben dem Team aus Mitteljtütland können auch Nyköbing Falster Handbold und Viborg HK mit der EHF European League planen, Horsens HE wird sich um einen zusätzlichen Startplatz bemühen. Kopenhagen Handbold, der neue Klub der deutschen Nationalspielerin Aimee von Pereira, und auch SönderjyskE haben auf einen Startplatz im Europapokal verzichtet.

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