Der Trade von Micah Parsons zu den Green Bay Packers sorgt auch Tage danach immer noch für viele Reaktionen. Während der Spieler sich selbst über seine neue Aufgabe freut, sorgt die Entscheidung der Cowboys immer noch für Kopfschütteln.
Nun hat sich auch Ex-Trainer Jason Garrett in die Diskussion eingeschaltet. "Ich war schockiert", erklärte er in der NBC-Show PFT Live. "Wissen Sie, der wichtigste Spieler in einer Football-Mannschaft ist der Quarterback und der zweitwichtigste Spieler ist derjenige, der den Quarterback negativ beeinflussen kann. Solche Spieler sind schwer zu finden, und seit er in die Liga gekommen ist, ist er ein dominanter Spieler."
"Transformativer Spieler": Garrett lobt Parsons
Damit verweist Garrett, der von 2010 bis 2019 Head Coach der Cowboys war, auf die starken Zahlen von Parsons. Seit dieser 2020 in die Liga gekommen ist, hat er immer mindestens 12 Sacks gesammelt - damit ist er neben Reggie White der zweite Spieler, dem das in seinen ersten vier Jahren in der NFL gelungen ist. "Er ist ein transformativer Spieler. Er verändert das gesamte Team", lobte Garrett Parsons.
Daher verweist der 59-Jährige auf die Tatsache, dass die Cowboys, bevor sie Parsons gedraftet haben, eine schlechte Saison mit einem Record von 6-10 gespielt haben. "Sie waren kein besonders gutes Team. Dann kam er zusammen mit Defensive Coordinator Dan Quinn, und plötzlich waren sie ein ganz anderes Team", erinnerte er sich.
Der Druck, den Parsons regelmäßig produziert hat, sei dabei ursächlich dafür gewesen, dass Trevon Diggs oder Da'Ron Bland zahlreiche Interceptions fangen konnten. "Micah Parsons ist derjenige, der all die Probleme verursacht, und solche Spieler sind schwer zu finden", wirkte Garrett fassungslos über die Entscheidung der Cowboys. "Wenn man darüber nachdenkt: vier Jahre, 52 Sacks, er und Reggie White werde in einem Atemzug genannt. Er ist ein einflussreicher Spieler, und ich war schockiert, dass sie ihn gehen ließen."