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Nur zwei Stadien über 70 Prozent ausgelastet
Leere Ränge und viele freie Plätze gab es bei dieser Klub-WM bisher schon häufiger zu sehen. Die Auslastung der Stadien bestätigt diesen Eindruck: Ein Großteil der Austragungsorte war bisher nicht einmal bis zur Hälfte gefüllt, dabei unter anderem das TQL Stadium in Cincinnati, in dem etwa der BVB zwei seiner Gruppenspiele austrug. Zu den Bayern-Spielen kamen immerhin im Schnitt 39342 Besucher und Besucherinnen, zu den Dortmunder Partien weniger als die Hälfte davon. Zuschauer-Magnete waren bisher vor allem die Partie zwischen Atletico Madrid und Paris Saint-Germain (80619 Zuschauer, in Pasadena) und die Spiele mit Beteiligung von Real Madrid und Inter Miami, ausgetragen beispielsweise in den großen Stadien in Miami und Charlotte.
Robuste Brasilianer warten auf den FCB
Als Gruppenzweiter der Gruppe C muss der FC Bayern am Samstagabend (22 Uhr) gegen den Tabellenersten der Gruppe D, Flamengo aus Brasilien, antreten. Der Klub aus Rio de Janeiro hat seine bisherigen Gruppenspiele mit viel Ballbesitzfußball (im Schnitt 62 Prozent Ballbesitz), aber auch viel Körpereinsatz bestritten: Flamengo gewann 54,4 Prozent seiner Zweikämpfe und beging im Schnitt 14,7 Fouls pro Partie, nur River Plate übertrifft diesen Wert (17,4). Zum Vergleich: Der FC Bayern gewann bisher nur 47,7 Prozent seiner Zweikämpfe und beging pro Spiel im Schnitt 11 Fouls.
Nie blieb die deutsche Elf im Finale torlos
Sehr souverän steht die deutsche U-21-Nationalmannschaft im Finale der Europameisterschaft. Der Gegner heißt England, gegen den man in der Vorrunde bereits mit 2:1 gewann. Wiederholt sich jetzt also die Geschichte? Bereits 2009 hatte die DFB-Elf am dritten Spieltag der Vorrunde gegen England gespielt (1:1), im Finale sah man sich wieder. Dann sorgten jedoch Gonzalo Castro, Mesut Özil und zweimal Sandro Wagner für einen ungefährdeten 4:0-Sieg und den ersten deutschen U-21-EM-Titel.
Messi gegen Ex-Klub und -Trainer
Am Sonntagabend um 18 Uhr tritt Inter Miami bzw. Inter "Messi" gegen Paris Saint-Germain an. Der Argentinier spielt dann zum elften Mal gegen seinen Ex-Klub, für den er von 2021 bis 2023 auflief. Jede der bisherigen zehn Partien war in der Champions League, jedes Mal trug Messi das Trikot des FC Barcelona. Noch ist seine Bilanz positiv: Vier Siege, drei Remis und drei Niederlagen sammelte er gegen die Franzosen. In sechs Spielen traf Messi selbst gegen PSG, unter anderem bei dem historischen 6:1-Sieg der Katalanen im Achtelfinale der Saison 2016/17, als Barca eine 0:4-Hypothek aus dem Hinspiel tilgte. Der Trainer bei Barcelona damals war übrigens der heutige PSG-Coach Luis Enrique.
Prinz ist (noch) EM-Königin
Weniger als eine Woche ist es noch hin, bis in der Schweiz die Europameisterschaft der Frauen losgeht. Die Spielerinnen von 16 Nationen versuchen dann, sich Birgit Prinz auf dem EM-Thron zu nähern: Keine Frau hat bisher mehr Spiele bei einer EM absolviert als die ehemalige DFB-Kapitänin, zugleich ist sie auch die beste Torschützin (neben Inka Grings) bei einer EM mit 10 Toren. Bei diesem Turnier könnte ihr aber Kosovare Asllani den ersten Rang ablaufen: Die schwedische Torjägerin müsste es dafür aber mit ihrer Nation bis ins Finale schaffen.
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