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Julian Köster: "Beide deutschen Teams unfassbar gut"

kicker

Knapp 20.000 Zuschauer werden an diesem Samstag zunächst die Halbfinals zwischen den Füchsen Berlin und Nantes HB (Frankreich) sowie zwischen dem SC Magdeburg und dem FC Barcelona (Spanien) in der restlos ausverkauften Kölner Lanxess Arena verfolgen, ehe dann am Sonntag das Spiel um Platz drei sowie das Endspiel steigen.

Für Köster, der aktuell noch beim VfL Gummersbach unter Vertrag steht und in Köln lebt, wäre es eigentlich ein Heimspiel. Doch er wird die Spiele nicht live vor Ort verfolgen, wohl aber vor dem heimischen Fernseher, wie er verrät: "Ich freue mich gerade sehr darüber, nicht jeden Tag in der Handballhalle sein zu müssen", lacht er. "Auch wenn die Spiele unglaublich spannend werden und dort die Crème de la Crème des Handballs antritt - in einer der besten Handballhallen Europas."

Eine Vorhersage, wie das Wochenende ausgehen wird, sei kaum zu machen, meint Köster gegenüber handball-world. Natürlich sei Barcelona als amtierender Titelverteidiger sehr erfahren. "Aber in einem Handballspiel kann grundsätzlich viel passieren", weiß Köster aus eigener Erfahrung. "Gerade in Köln ist der Favorit so manches Mal geschlagen worden, und am Ende hat dann der Underdog gejubelt." Schon im Halbfinale könne der SC Magdeburg zum echten Stolperstein für Barça werden.

Magdeburg "unglaublich abgebrüht"

"Magdeburg ist für mich unglaublich abgebrüht. Es war sehr beeindruckend, wie ruhig sie im Viertelfinale in Veszprém geblieben sind, als es um alles ging, wie sie das Spiel dann unter höchstem Druck für sich entschieden haben. Natürlich ist die Personalie Gisli Kristjansson ein wichtiger Faktor", sagt Köster. "Wenn er nach seiner Verletzung nicht spielen könnte, dann wäre das ein herber Verlust."

Trotzdem: "Beide deutschen Mannschaften sind unfassbar gut", sagt Köster anerkennend. Auch den Füchsen Berlin traut er den Sprung ins Finale zu: "Die Füchse haben sich einen unglaublichen Lauf erarbeitet, sind gerade ein verdienter Deutscher Meister geworden. Sie spielen sehr schnellen Handball, was ihnen große Chancen gibt, am Ende des Wochenendes ganz oben zu stehen."

Am liebsten stünde Julian Köster natürlich selbst im Kampf um die Krone Europas auf dem Spielfeld. Im kommenden Jahr wechselt der 25-Jährige zum viermaligen Champions-League-Gewinner THW Kiel. Ob er in der Folge dann auch selbst noch mal um den Titel spielen darf? "Das ist mein großes Ziel", sagt Köster. Vorerst aber drückt er den beiden anderen deutschen Mannschaften die Daumen: "Viele der Jungs in Magdeburg und Berlin kenne ich natürlich. Und für den deutschen Handball wäre es natürlich klasse, wenn einer unserer Mannschaften ganz vorne mitspielt."

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