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Juri Knorr über Löwen: "Alles da, um wieder ein Topverein zu werden"

kicker

Aus Mannheim nach Aalborg: Juri Knorr wechselt in diesem Sommer von den Rhein-Neckar Löwen zum dänischen Double-Sieger und ambitionierten Champions-League-Teilnehmer Aalborg Handbold. Es ist seine große Chance, die Sammlung im Trophäenschrank zu erweitern - vielleicht nicht nur mit nationalen Erfolgen in Dänemark.Mit seinem letzten Verein, den Rhein-Neckar Löwen, war die Ausbeute gering; ein Triumph im DHB-Pokal (2023) steht zu Buche. Ansonsten blieben die Mannheimer oft hinter den (eigenen) Erwartungen zurück; das internationale Parkett war für den zweifachen Deutschen Meister und Halbfinalisten der EHF European League 2024 in dieser Saison weit weg.

Für die Zukunft sieht Juri Knorr dennoch eine Chance für die Löwen. "Ich glaube, dass ihr eine gute Mannschaft habt, dass der Verein grundsätzlich gut aufgestellt ist und das eigentlich alles da ist, um wieder ein Topverein zu werden", erklärte der deutsche Handball-Nationalspieler. "Das Problem ist halt, dass die Konkurrenz immer besser, die Bundesliga immer stärker wird."

Späth: "So ist das Profigeschäft"

Juri Knorr lässt jedoch nicht nur seinen Verein zurück, sondern auch gute Freunde - wie Mannschaftskollege David Späth. Der erfuhr früh von einem möglichen Wechsel. "Juri und ich reden viel über so Sachen, ich habe früh gewusst, in welche Richtungen es gehen kann", berichtet er. "Mir haben die Richtungen erstmal nicht gefallen, weil ich wusste, dass ich noch lange bleibe."

Dass sein Kumpel nun wechselt, sei "natürlich schade, aber so ist das Profigeschäft", wie Späth es formuliert. Knorr will 'Löwen' auch nicht aus dem Blick verlieren. "Ich bin gespannt [darauf, wie die Entwicklung verläuft, Anm. d. Red.], ich werde es weiterhin beobachten", versprach er. Der Kommentar von Späth? "Hoffentlich!"

Abschied: Juri Knorr und David Späth im Video

Mit dem Umzug nach Aalborg startet für Handball-Nationalspieler Juri Knorr ein neues Kapitel. Er verspürt Vorfreude und Nervosität, wie er im Gespräch mit seinem bisherigen Mitspieler David Späth über den Abschied von den Rhein-Neckar Löwen beim Besuch von Kabine und leerer Wohnung einräumt.