Mit der Verpflichtung des rechten Rückraumspielers Marek Skwarczynski schließt der ATSV Habenhausen eine weitere Planstelle seines Kaders für die kommenden Jahre. Der 18-Jährige kommt vom niederländischen Erstligisten HV Hurry Up an die Weser und wird gemeinsam mit Caio Pogorzalski das Duo im rechten Rückraum bilden. Das teilte der ATSV mit.
Skwarczynski handballerische Wurzeln liegen hingegen beim niederländischen Verein E&O Emmen, der Station vor dem Wechsel in Richtung Zwartemeer. Neben Spielen auf nationaler Vereinsebene bringt der 1,92 Meter große Skwarczynski auch internationale Erfahrung mit in den Bremer Süden. Seit er 15 Jahre alt ist, zählt er zum Kader der niederländischen Junioren-Nationalmannschaft. Aktuell steht er im Aufgebot der U19-Mannschaft seines Verbandes.
Skwarczynski: "Das passende Niveau"
"Ich habe mich ganz bewusst für den ATSV Habenhausen entschieden, weil ich einerseits denke, dass die 3. Liga das passende Niveau hat, um mich sportlich perfekt weiterentwickeln zu können und andererseits, weil der ATSV genau den richtigen Schritt für mich darstellt", so Marek Skwarczynski.
"Die Verantwortlichen haben sich früh intensiv um mich bemüht und mir von Beginn an ein positives Gefühl vermittelt. Ich bin sehr froh über diese Möglichkeit und möchte direkt alles daran setzen, schnellstmöglich ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden und dazu beizutragen, neben meinen eigenen Zielen, die Ziele des Vereins und des Teams zu erreichen."
Ruckh: "Spricht für die Entwicklung"
Sein künftiger Trainer Matthias Ruckh betont: "Auf den Transfer von Marek bin ich in mehrfacher Hinsicht sehr stolz. Zunächst einmal, weil sich Marek bewusst für uns entschieden hat. Das spricht für die Entwicklung, die wir als Verein und als Mannschaft genommen haben und weiterhin nehmen werden. Mit ihm gewinnen wir einen Spieler, der, trotz seines noch jungen Alters, bereits eine bemerkenswerte Qualität, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, mitbringt."
"Er passt darüber hinaus sportlich und charakterlich perfekt in unser Anforderungsprofil. Besonders imponiert haben mir sein ausgeprägter Ehrgeiz und sein klarer Wille, sich kontinuierlich weiterentwickeln zu wollen. Diese Mentalität brauchen wir, um auch als Mannschaft den nächsten Schritt machen zu können", erklärt Ruckh.