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Portner: "Das war grausam, das wünsche ich keinem"

kicker

Kurz vor dem DHB-Pokal-Final4 2024 wurde öffentlich, dass Nikola Portner unter Doping-Verdacht steht. Er war positiv auf Methamphetamine getestet worden. "Das war grausam, das wünsche ich keinem. Man fragt sich, was eigentlich genau läuft", so Portner nun über diese Zeit im SRF.

Er berichtete im Schweizer Fernsehen von einem Schlüsselmoment. Beim Joggen habe er einen Obdachlosen gesehen - und sich dann gesagt: "Hey Niko, eigentlich geht es dir gut. Es gibt Leute, die richtig leiden müssen." Dass er diese Phase durchgestanden hat, bewertet er für sich höher als den Champions-League-Sieg.

Portner zu Doping-Fall: "Kann nichts mehr tun"

Er habe sein Möglichstes dazu beigetragen, dass der Fall aufgeklärt werde, sagte Nikola Portner. "Jetzt kann ich nichts mehr tun." Die Handball-Bundesliga hatte den Torhüter zwar nach einem wochenlangen Verfahren Ende Juni 2024 freigesprochen, doch die Causa ist noch nicht beendet.

Während Portner mit dem SC Magdeburg vor rund einer Woche in Köln den Champions-League-Triumph feierte, ist die Schweizer Nationalmannschaft von Titeln weit entfernt. Doch Portner hat große Ziele. Er sagte im SRF: "Es können mich alle für verrückt halten, aber mein größter Traum ist es, eine Medaille mit der Schweiz zu holen."