Fehlercode: %{errorCode}

SC DHfK Leipzig: Geht nach dem Vater auch der Sohn?

kicker

Eigentlich schien alles klar: Andri Runarsson sollte in der kommenden Saison beim SC DHfK Leipzig nach dem Wechsel von Luca Witzke auf Rückraum Mitte mehr Verantwortung übernehmen, zumal mit Joas Hönicke eine Alternative seine Karriere beendete und durch die schwere Verletzung von Simon Ernst eine andere längere Zeit fehlen wird.

Unter den Neuzugängen finden sich mit Tomas Piroch und Adam Lönn unterdessen bislang nur zwei Halbspieler, Gerüchte gibt es seit der Ernst-Verletzung über eine Verpflichtung des 23-jährigen Isländers Blaer Hinriksson, der seinen Landsmann auf der Mitte unterstützen könnte. Ein Vollzug wurde bislang aber nicht vermeldet. Das schwedische handbollskanalen bringt derweil Viktor Ahlstrand ins Spiel.

Geht auch Andri Runarsson?

Nach der Freistellung von Trainer Runar Sigtryggsson, der nach einer durchwachsenen Saison mit am Ende 21:47 Punkten trotz Vertrags bis 2027 von seinen Aufgaben entbunden wurde, droht dem SC DHfK Leipzig auf der zentralen Position in der Mitte nun aber anscheinend anstatt einer Verstärkung zunächst ein weiterer Abschied, der von Andri Runarsson.

Wie der Name es sagt, ist Runarsson der Sohn des nach der Saison freigestellten Trainers Runar Sigtryggsson und wechselte im Sommer 2023 mit 20 Jahren zu dem Klub, den sein Vater trainierte und wo er bereits in der Akademie tätig war. In der vergangenen Spielzeit überzeugte er mit 157 Toren und 52 Assists, verbuchte zudem in der Abwehr sieben Steals.

Unter der Woche hatte Geschäftsführer Karsten Günther erklärt, dass der Verein weiter mit Andri Runarsson plane und angesichts des bis 2026 laufenden Vertrags vor dessen Abreise in den Urlaub mit ihm vereinbart habe, dass er mindestens in der kommenden Saison noch für die Leipziger auflaufen werde. Doch im Urlaub soll sich der Isländer laut der Leipziger Volkszeitung Gedanken über seine Zukunft gemacht und einen neuen Berater verpflichtet haben.

Stehen die Zeichen nun auf Abschied? Bei bild.de wird von GOG, das den vorzeitigen Abgang von Tobias Gröndahl nach Berlin kompensieren muss, und dem HC Erlangen, wo für die scheidenden Marko Bezjak und Nico Büdel noch kein Nachfolger präsentiert wurde, als mögliche Interessenten berichtet und angefügt: "Sein Berater Arnar Freyr Theodórsson hat ihn angeblich gar bei Paris Saint-Germain angeboten."

Der SC DHfK könnte in diesem Sommer angesichts des noch laufenden Vertrags mit einer Freigabe eine Ablöse kassieren, müsste für Rückraum Mitte dann aber gleich zwei neue Spieler finden.