Die Schweiz qualifizierte sich mit einem klaren 41:31-Sieg gegen Tunesien und dem entscheidenden 30:28-Erfolg gegen Serbien als Vorrunden-Zweiter für die WM-Hauptrunde. "Gegen Deutschland wurden dem Team jedoch die Grenzen aufgezeigt", so der Verband zur 33:43-Niederlage am zweiten Spieltag.In der Hauptrunde ging es gegen zwei der Favoriten, die ihre Hoffnungen auf eine Medaille inzwischen aber begraben mussten - wie auch die Schweiz. Im ersten Spiel gegen Ägypten lagen die Eidgenossen allerdings lange vorne und verpassten die Überraschung beim 25:28 nur knapp. Gegen Spanien, die amtierenden Europameister, hatte das Team dann das Nachsehen und musste sich mit 33:45 geschlagen geben.
So ging es für die Schweiz in die Platzierungsrunde. Mit dem 40:28-Erfolg über Japan und dem abschließenden 37:32-Sieg gegen Ungarn holt sich das Team von Trainer Petr Hrachovec den bestmöglichen Platz aus der Ausgangslage und sichert sich den 13. Rang.
"Die Jungs geben viel für den Handball und das hat man an dieser WM gesehen", so der Schweizer Co-Trainer Leo Pejkovic, der anfügte: "Es war kein leichtes Turnier: Wegen der Wildcard waren wir in einer sehr starken Gruppe. Doch die Leistungen waren gut. Die Schweiz kann mit den ganz großen Nationen mithalten. Der Sieg über Ungarn ist der Beweis dafür." Auch mit dem erreichten Resultat ist der Staff zufrieden: "Wir haben unser Ziel erreicht und den 13. Platz verdient", so Pejkovic.