Im vergangenen Jahr wurde der Verteilungsschlüssel geändert. Der neue Verteilungsschlüssel sei allerdings auch ein Wunsch der Klubs gewesen, wie ein EHF-Sprecher gegenüber handball-world damals bestätigte.Das Forum Club Handball habe die neue Verteilung angeregt, die dann entsprechend in den Regularien umgesetzt wurde und auch für die Spielzeit 2025/26 weiter gültig sein wird. So gibt es zwar wie auch in der Vergangenheit Prämien für die Teilnahme an den Spielen der Gruppenphase, Punkte und das Erreichen der verschiedenen K.O.-Runden sowie für Platz 1-4 beim Truckscout24 EHF Final4.
Doch während es in der Vergangenheit für Platz 2-4 kaum nennenswerte Differenzen (ca. 20.000 Euro pro Platz) mehr gab, gibt es nun einen deutlich größeren Sprung unter den Teilnehmern. Von den insgesamt 750.000 Euro, die in der Domstadt verteilt werden, erhält der Sieger am Ende 300.000 Euro. In Schritten von je 75.000 Euro geht es dann runter. Der Zweite erhält 225.000 Euro, der Dritte 150.000 Euro und der Vierte reist mit 75.000 Euro aus Köln ab.
Wieviel Geld haben die Klubs verdient?
In der Gruppenphase gibt es pro absolvierte Partie 10.000 Euro, hinzu kommt ein Bonus von 5.000 Euro in der Gruppenphase. Eine weitere Bonuspzahlung in Höhe von 20.000 Euro erhalten die Klubs, wenn man auf einen der ersten beiden Plätze der Tabelle landet - auch weil man damit eine K.o.-Runde überspringt und sonst wichtige Einnahmen fehlen.
Denn auch in den folgenden Runden gibt es jeweils 10.000 Euro pro absolviertem Spiel. Die Erfolgsprämien sind allerdings höher, pro Punkt 6.000 Euro in den Playoffs und gar 7.000 Euro im Viertelfinale.
Der FC Barcelona holte 22 Punkte in der Gruppe und gewann damit die Gruppe B. Im Viertelfinale konnte man einen Sieg über Pick Szeged feiern. Damit hatten die Katalanen vor dem Final4 sechzehn Partien bestritten und 304.000 Euro verdient. Macht für den Turniervierten nur 379.000 Euro und damit das Schlusslicht der Geldrangliste der vier Klubs.
Auch der HBC Nantes ist wirtschaftlich gut durch die Spielzeit gekommen, holte 17 Zähler in der Gruppenphase und konnte dann eine Partie gegen Wisla Plock sowie beide Duelle mit Sporting CP Lissabon für sich entscheiden. Für die Franzosen gab es somit Einnahmen von 305.000 Euro, der Bronzerang stockt das Budget auf 455.000 Euro auf.
Die Füchse Berlin hatten das direkte Ticket ins Viertelfinale denkbar knapp verpasst - waren damals punktgleich mit Sporting CP Lissabon und Paris St. Germain (je 18). Am Ende sollte sich der Umweg über die Playoffs aber auch finanziell auszahlen, denn die Einnahmen des Hauptstadtklubs belaufen sich nach drei Punkten gegen Kielce und den zwei Siegen über Aalborg bereits auf 316.000 Euro. Mit dem Finaleinzug hat man bereits weitere 225.000 Euro sicher und so insgesamt Einnahmen von 541.000 Euro gemacht.
Der SC Magdeburg holte nur 13 Zähler in dieser Gruppe, feierte aber in den Playoffs zwei Siege über Dinamo Bukarest und holte drei Zähler im Duell mit One Veszprem HC - macht am Ende 290.000 Euro Einnahmen, mit dem Sieg in der Königsklasse kommen weitere 300.000 Euro hinzu - macht also 590.000 Euro Gewinn und damit Platz 1 in der Geldrangliste. Der SCM hatte auch wie die anderen beiden Klubs schon achtzehn Begegnungen absolviert, bevor es nach Köln ging. Hinzu kamen beim SCM noch die zusätzlichen Kosten durch den notwendigen Umzug nach Dessau in den Playoffs.
Die Kader der Final4-Teilnehmer:» SC Magdeburg» Füchse Berlin» HBC Nantes» FC Barcelona
Prämien Final4 Handball Champions League
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