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Teamgeist und Talent: Dänemarks Erfolgsrezept bei der Junioren-WM

kicker

Während Dänemark im Seniorenbereich bereits als dominierende Kraft bei internationalen Turnieren gilt, steht der dänische Nachwuchs der A-Nationalmannschaft in nichts nach.  In 24 Austragungen der Junioren-WM standen die Dänen bereits zehnmal im Finale - das entspricht über 40 Prozent aller Endspiele. Von den 23 Teilnahmen erreichten sie sogar 43,4 Prozent der Male die Endrunde.

Trainer Ulrik Kirkely hebt den Faktor Coaching hervor: "Wir haben sehr gute Trainer, die in Dänemark Talente erkennen können. Sie machen einen fantastischen Job. Deshalb sind wir da, wo wir jetzt sind", so Kirkely laut IHF-Website. Die aktuelle Mannschaft erreichte erstmals seit 2017 wieder das Finale, damals verloren sie knapp in der Verlängerung gegen Spanien.

Teamgedanke als Erfolgsrezept

Hinter diesem Erfolg steht eine langfristig angelegte Strategie des Dänischen Handballverbandes (DHF), die vor mehr als zehn Jahren gestartet und 2023 mit einem neuen Modell zur Talententwicklung weiter optimiert wurde. Im Fokus steht dabei die Förderung des Teams und der Gemeinschaft, nicht nur einzelner Spieler.

Diese Teamorientierung spiegelt sich in der breiten Beteiligung der Spieler wider: Bei den bisherigen sieben Spielen der WM in Polen trafen in den meisten Partien mindestens elf verschiedene Dänen ins Tor. Mit 269 erzielten Treffern und einem Schnitt von 38,43 Toren pro Spiel stellt Dänemark zudem den stärksten Angriff des Turniers.

Trainer Kirkely bestätigt: "Wenn wir solche Spiele bestreiten, müssen wir allen Spielern vertrauen. Das haben wir auch im Spiel gegen Schweden getan." Nun warten im Finale die bislang ebenfalls ungeschlagenen Portugiesen auf die Dänen.

Mit einem Sieg würde Dänemark den vierten Junioren-WM-Titel erringen und dem Rekord der Sowjetunion mit fünf Goldmedaillen immer näherkommen. Bislang hat Dänemark in 23 WM-Teilnahmen zwölf Medaillen gewonnen.