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Titelverteidiger Alcaraz mit Mühe eine Runde weiter

kicker

Der Sieger aus den vergangenen beiden Jahren tat sich in seiner ersten Runde extrem schwer. Alcaraz setzte sich am Ende dennoch gegen einen stark aufspielenden Fabio Fognini aus Italien vor den Augen der englischen Fußball-Legenden David Beckham und Gareth Southgate mit 7:5, 6:7 (5:7), 7:5, 2:6, 6:1 durch.

Der Italiener wird aktuell in der Weltrangliste nur noch auf Platz 138 geführt, davon war aber nichts zu sehen. Fognini zeigte tolle Tennis, verzückte das Publikum immer wieder durch tolle Ballwechsel. Bei mehr als 30 Grad war die Partie im fünften Satz für mehr als 15 Minuten unterbrochen, weil es einer Person auf den Zuschauerrängen nicht gut ging. Nach dieser Unterbrechung brachte der junge Spanier, der seinen dritten Titel in Folge will, die Partie souverän zu Ende.

Eine große Geste zeigte Alcaraz nach dem Spiel, als er seinem Kontrahenten applaudierte und auch das Publikum aufforderte, für Fognini Lärm zu machen. Für den 38-jährigen Italiener war es ziemlich sicher der letzte Auftritt auf dem heiligen Rasen.

Gute Leistung von Struff

Nicht ganz so hart arbeiten wie Alcaraz musste der Deutsche Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner spielt keine gute Saison, wird aktuell nur auf 125 der Weltrangliste geführt. Aber davon war am Montag bei seinem Erstrundenmatch wenig zu sehen. Gegen den Österreicher Filip Misolic (111 der Welt) gewann der Warsteiner nämlich in vier Sätzen.

Im ersten Satz machte Struff kurzen Prozess, gewann mit 6:2. Dann wackelte der Deutsche allerdings etwas, verlor den zweiten Durchgang mit 5:7. Das steckte der 35-Jährige aber erstklassig weg, holte sich die Sätze drei und vier mit 6:3. In der zweiten Runde wartet nun der Kanadier Felix Auger-Aliassime auf Struff.

Altmaier ohne Chance

Ohne Auftrag war dagegen Daniel Altmaier. Der 26-Jährige hatte gegen Gabriel Diallo aus Kanada nicht den Hauch einer Chance. 1:6, 2:6 und 4:6 hieß es am Ende aus deutscher Sicht.