Aus Köln berichtet Merle Klingenberg.
2018 erreichte der HBC Nantes erstmals das Final4 der Handball Champions League. Einer war damals schon dabei: Nicolas Tournat. An das erste Finalturnier hat der Kreisläufer "gemischte und sehr gute Erinnerungen. Wir haben ein tolles Halbfinale gegen Paris gewonnen. Schlechte Erinnerungen, weil wir das Finale gegen Montpellier verloren haben, gegen die wir in der Saison zwei Mal gewonnen haben. Aber es war mein erstes Final4 dort, also waren es auch gute Erinnerungen", blickt Tournat zurück.
Bis 2020 spielte der Kreisläufer beim französischen Vizemeister, nach vier Jahren in Kielce kehrte der 31-Jährige 2024 zurück und steht sieben Jahre später nun erneut mit Nantes in Köln. "Es ist unglaublich, weil es mein Lieblingsclub ist. Ich habe in Nantes mit dem Handballspielen angefangen. Es ist unglaublich, dass ich mit Nantes zum zweiten Mal hier bin. Ich hoffe, dass wir ein fantastisches Wochenende haben und wir werden sehen, was passiert", so der französische Nationalspieler.
Erneut ist der HBC allerdings nur Außenseiter, für Tournat nicht unbedingt ein Nachteil: "Wie jeder weiß, ist in Köln alles möglich. Wir geben 100 Prozent, unser Maximum, und werden sehen, was passiert. Aber wir haben auch unsere Chance", so der Franzose, der auch auf den Support der Fans hofft: "Es wird unglaublich."
Gegen die Füchse Berlin rechnet Tournat mit einem "schwierigen Spiel. Sie sind Deutscher Meister in der Bundesliga. Wir wissen, dass sie auch die besten Spieler der Welt haben. Es wird hart, aber nichts ist unmöglich. Wir werden sehen und geben unser Maximum."
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