Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich die Mannschaft von Jochen Beppler, Finn Lemke und Carsten Klavehn Mitte der ersten Halbzeit dank weniger technischer Fehler und einer starken Torwartleistung erstmals deutlich ab. Beim 15:8 betrug der Vorsprung zwischenzeitlich sieben Tore, zur Pause führten die Gastgeber verdient mit 15:10.
Die zweite Halbzeit begann ebenfalls vielversprechend, doch ab der 40. Minute kamen die Gäste aus Frankreich mit neuer Energie zurück. Mit einem 6:1-Lauf verkürzten sie auf 19:20 (45. Minute). Eine Auszeit brachte dann die Wende: Deutschland fand zurück zu den eigenen Strukturen und übernahm wieder die Kontrolle über das Spielgeschehen.
"Wir haben gemerkt, dass wir auch bei einem knappen Spielstand auf unsere Systeme vertrauen können", sagte Talentcoach Carsten Klavehn nach dem Spiel. "Das war insgesamt eine ordentliche Leistung. Im Abwehrbereich haben wir noch ein paar Themen, um die wir uns kümmern werden."
In der Schlussphase zeigte die deutsche Auswahl dann wieder ihre Offensivstärke: Mit sieben Toren in den letzten zehn Minuten wurde der verdiente 30:24-Endstand hergestellt. Der zweite Vergleich mit der französischen Auswahl findet am Samstag (17 Uhr) in Rangsdorf statt.
Deutschland: Dengler, Knackstedt - Dietzsch, Löhr (1), Suhr, Schultz (2), Pöthke (4), Thielicke (2), Anschütz (2), Gaugisch (1), Stark (1), Brigzinsky, Henselek (4), Erdmann (1), Hagedorn (4), Elze, Nowak (6/2), Barth.