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Vier Spielabsagen in der 2. Handball Bundesliga Frauen

kicker

Die Handball Bundesliga Frauen hat gleich vier eigentlich für den Samstag angesetzte Zweitliga-Spiele abgesagt. Grund ist jeweils das Wetter, das Schneechaos im Norden Deutschlands sorgt sowohl bei der Anreise für die Gäste wie auch für die Heimteams sowie Schiedsrichter, Offizielle und die Fans für große Widrigkeiten und Risiken - teils sind auch die Hallen von den Verwaltungen gesperrt worden. Die Nachholtermine sind jeweils noch offen.

"Bereits gestern war HBF-Spielleiter Tim Fehring im Hinblick auf die sich anbahnende Wetterlage mit den sich am Wochenende im Einsatz befindlichen Clubs in den Austausch zur Lage getreten. Dabei wurde den Teams die Möglichkeit geschaffen, die Partien des Wochenendes kurzfristig zu verlegen", berichtet die Handball Bundesliga Frauen.

"Unter der Vorlage bestimmter Kriterien" sei laut HBF in vier Spielen davon Gebrauch gemacht worden. "Für die weiteren Partien wurde von den jeweiligen Mannschaften signalisiert, dass diese nach jetzigem Stand durchgeführt werden können - die Alsco HBF bleibt jedoch weiterhin aufgrund der dynamischen Lage im Austausch mit den Clubs", so die Liga weiter.

Vier HBF-Spiele abgesagt

Betroffen ist das Keller-Duell zwischen dem Vorletzten Kirchhof und den Luchsen aus Rosengarten-Buchholz, die aktuell auf dem letzten Platz der Tabelle der 2. Handball Bundesliga liegen. Auch die Mittelfeldduelle zwischen Bergischer HC und HC Leipzig sowie Werder Bremen und dem VfL Waiblingen wurden abgesagt. Und das Duell des HC Empor Rostock gegen den HSV Solingen-Gräfrath wird verlegt.

Sven Dubau, Geschäftsführer der Luchse, erklärt: "Nach intensiven Gesprächen mit der SG 09 Kirchhof, unserem Buspartner sowie der spielleitenden Stelle haben wir uns entschieden, die Anreise nicht anzutreten. Die ungewisse Wetterlage lässt aktuell keine sichere und verlässliche An- und Abreise für alle Beteiligten zu. Unter diesen Umständen ist das Risiko nicht vertretbar. Wir hoffen auf Verständnis für diese Entscheidung."

"Die Sicherheit unserer Spielerinnen, des Trainerstabs und unserer Fans hat absolute Priorität. Eine Fahrt über 500 Kilometer quer durch ein Gebiet mit offiziellen Unwetterwarnungen wäre unverantwortlich gewesen. Wir danken der HBF und den Verantwortlichen in Rostock für die konstruktiven Gespräche und die schnelle, gemeinsame Entscheidung im Sinne der Sicherheit", so HSV-Geschäftsführer Stefan Bögel zur Absage des Solinger Spiels in Rostock.

In Bremen mussten neben den Fußballern auch die Handballerinnen dem Wetter Tribut zollen. Martin Lange, Vorsitzender Handball der Grün-Weißen, erklärte zur Absage des Duells gegen Waiblingen: "Wir bedauern den Spielausfall sehr. Aus Sicherheitsgründen blieb jedoch keine andere Wahl als die Sperrung der Halle. Wir haben über diese Entscheidung umgehend die HBF informiert, die das Spiel daraufhin abgesetzt hat. Wir waren zudem im engen Austausch mit dem Gegner und danken dem VfL Waiblingen für die vertrauensvolle Kommunikation und das Verständnis."

Peter Rengel, Leiter Infrastruktur des SV Werder Bremen und Veranstaltungsleiter für den Wettkampfbetrieb in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle, führt aus: "Bremen wurde heute von einem Schneesturm erfasst mit Schneemengen von mehr als 20 Zentimetern. Es friert und es schneit auch derzeit. Die gesamte Stadt ist glatt. Im Umfeld der Halle können wir keine Sicherheit für die Zuwegung und für die Flucht- und Rettungswege garantieren, obwohl wir für Schneeereignisse einen Räumdienst beauftragt haben. Aktuell laufen weitere Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes ein. Unter Abwägung der Gesamtlage ist ein sicherer Sportbetrieb in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle nicht durchzuführen."

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