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Weltmeistertrainer für Japans Frauen

kicker

Wenn Japans Frauenteam am heutigen Samstag ein Testspiel gegen Südkorea bestreitet, wird noch Shota Arai an der Seitenlinie stehen. Doch der künftige Nationaltrainer Morten Soubak war schon beim vorangehenden Lehrgang dabei und wird sich einen ersten Eindruck von seiner zukünftigen Mannschaft verschaffen.

"Ich bin sehr stolz darauf, die japanische Frauennationalmannschaft anführen zu dürfen", sagt Soubak in einer Verbandsmitteilung. "Ich möchte dieses Team von jetzt an stärker und besser machen."

Der 60-Jährige hat große Erfahrung als Nationalcoach, größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2013 mit Brasilien, das er von 2009-2016 betreute. 2017  coachte er zudem für den olympischen Zyklus bis zu den Spielen von Tokio auch Angola und 2022 gehörte zuletzt auch dem Trainerstab von Saudi-Arabiens Männernationalteam an.

Olympisches Viertelfinale als Ziel

"Ich komme aus Dänemark, habe aber schon verschiedene Mannschaften in der ganzen Welt trainiert. Ich habe Erfahrungen in Brasilien, Angola, Saudi-Arabien und bei Vereinsmannschaften in Österreich und Rumänien gesammelt. Und jetzt freue ich mich über die neue Herausforderung, die japanische Nationalmannschaft zu leiten", so Soubak.

Auf Vereinsebene coachte er in Dänemark die Männer von Virum-Sorgenfri sowie die Frauen von GOG und dem FC Kopenhagen, zudem war er für die Topklubs EC Pinheiros (Brasilien, Männer), Hypo Niederösterreich, Primeiro de Agosto (Angola) und Dunarea Braila (Rumänien, alles Frauen) tätig.

"Mein Ziel mit dieser Mannschaft ist zunächst die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles und das Erreichen des Viertelfinales in dieser Phase. Langfristig werden wir weiter daran arbeiten, unsere Mannschaft zu verstärken, immer mit dem Ziel vor Augen, eine der besten Mannschaften der Welt zu werden", gibt Soubak die langfristige Perspektive vor.

Japans Frauen konnten im vergangenen Jahr unter Shigeo Kusumoto die Asienmeisterschaft gewinnen, bei der vorangegangenen Weltmeisterschaft hatte man unter anderem mit den Bundesligaspielerinnen Natsuki Aizawa (Thüringer HC), Haruno Sasaki (Boussia Dortmund, künftig Frisch Auf Göppingen) und Kaho Nakayama (BSV Sachsen Zwickau).