Für Livio Wenger endete das olympische Massenstart-Rennen im Halbfinal abrupt. Im Interview nach dem Rennen zeigte sich der 33-jährige Luzerner sichtlich niedergeschlagen: "Ich bin einfach untröstlich", sagte Wenger. Drei Runden vor Schluss verlor er die Kontrolle und stürzte - die Qualifikation für den Final war damit unmöglich.
Wenger reflektierte über den Fehler: "Ich dachte, ich müsste nur noch locker ins Ziel laufen, doch dann habe ich die Körperspannung verloren. So etwas passiert mir höchstens einmal in 100 Rennen." Besonders schmerzlich sei, dass er damit auch das Team enttäusche: "Das Eisschnelllauf-Team und Swiss Olympics sind wie eine Familie. Es tut mir mega leid für alle."
Trotz seiner guten Form und dem Überwinden gesundheitlicher Probleme bleibt der Medaillentraum vorerst unerfüllt.